Diana Lebedewa (19) starb im Luganersee Moskaus Rich Kids trauern um «russische Lady Di»

Oligarchen-Enkelin Diana Lebedewa ertrank am letzten Samstag in einem Auto im Luganersee. «Es war kein Rennen!», behaupten jetzt ihre reichen Freunde auf Social Media.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schweizer Hilfskonvoi fährt ins italienische Katastrophengebiet Tessiner...
2 Luganeser legte Weltstars und 200 private Anleger rein – auch...
3 Comos Bürgermeister ist sauer «Die Schweiz schickt Flüchtlinge...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
5 shares
11 Kommentare
Fehler
Melden

In der Nacht auf letzten Samstag treibt im Luganersee ein BMW X6, die Polizei fischt den schwarzen Wagen am Morgen aus dem Wasser. Später finden die Tessiner Beamten, offenbar auf dem Grund des Sees, die Leichen einer jungen Russin und eines jungen Manns aus Aserbaidschan.

Die beiden Opfer ertranken, nachdem sie mit ihrem Auto beim Ponte del Diavolo, der Teufelsbrücke in Castagnola TI, das Geländer durchbrochen hatten und in den See gestürzt waren.

Ein Kran holt den verunfallten Wagen aus dem Luganersee. play
Ein Kran holt den verunfallten Wagen aus dem Luganersee. Twitter

«Diana, mein Herz blutet», schreibt eine Freundin jetzt auf Instagram. «Du warst mein wertvollster Diamant», postet eine andere auf Facebook. «Du wirst für immer meine liebste Anziehpuppe bleiben, mit der ich Kleider anprobieren kann.» Unzählige Trauerbekundungen sind in sozialen Medien zu lesen, denn die junge blonde Frau war unter den russischen Jetset-Kids eine Berühmtheit.

Ein Jetset-Leben zwischen Moskau, Zürich und Monaco

Diana Lebedewa war die «russische Lady Di», Enkelin des Oligarchen Platon Lebedew (59). Der war die Nummer zwei im Yukos-Konzern hinter Milliardär Michail Chodorkowski (53) und sass wegen Steuerhinterziehung elf Jahre lang im Gefängnis.

 

Trotz der Feindschaft ihres Grossvaters mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin: Lebedewa lebte ihr unbekümmertes Glamourleben zwischen Moskau, Zürich, Monaco und Los Angeles. Postete unzählige Selfies, auf denen sie ihre perfekten weissen Zähne, ihre blonden Haare und teuren Outfits in Szene setzte.

Zweites Opfer besuchte Privatschule in Lugano

Das zweite Opfer der verhängnisvollen Fahrt am Luganersee ist der aserbaidschanische Diplomatensohn Azer Yagubow (23). Ihm gehörte der BMW, er sass vermutlich auch am Steuer. Er soll die Franklin University Switzerland, eine noble Privatschule in Lugano TI, besucht haben. «Azer war der Inbegriff eines Gentleman. Er hat überall positive Energie verbreitet», sagt eine Bekannte der beiden Verstorbenen.

Er sass vermutlich am Steuer des BMW X6: Azer Jagubow (†23). play
Er sass vermutlich am Steuer des BMW X6: Azer Jagubow (†23). Facebook

Warum der BMW um drei Uhr nachts im See landete, ist noch nicht bekannt. Es gibt aber Gerüchte, dass ein zweites Auto involviert war, dass sich die jungen Leute möglicherweise ein Rennen lieferten. Für die beste Freundin der russischen Lady Di ist das unvorstellbar: «Es war kein Rennen», schreibt sie auf Instagram. (bih)

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
teilen
teilen
5 shares
11 Kommentare
Fehler
Melden

11 Kommentare
  • Peter  Stierli aus Geroldswil
    27.11.2016
    Diese junge Frau wurde reich und hübsch geboren, niemand bei uns hat diese Frau bis heute gekannt, klar, ist nicht ihre Schuld.
    Wäre diese junge Frau arm und nicht sehr hübsch geboren worden, wäre es auch nicht ihre Schuld. Wenn man aber darüber nachdenkt, zeigt sich doch, dass für die Medien ein junger, hübscher und reicher Mensch mehr Wert ist als andere.
    • Anna  Rusch 28.11.2016
      @Stierli: Deren Eltern und Grosseltern wurden unter einem Jelzin dubios reich und sicher nicht durch harte Arbeit! Der dekadente Lebenstil den die da alle führen, auch in der Schweiz und vor allem im Tessin, sind die Folgen davon!
    • Istvan  Gorowich aus Switz
      28.11.2016
      Das liegt wahrscheinlich weniger am jung, hübsch und reich als mehr an den Verbindungen bis hinauf ins oberste polititische Kader Russlands.
  • Michael  Pedders aus Berlin
    27.11.2016
    Die russische "Lady Di"?? Diese russische Dame hat so wenig mit Lady Di zu tun wie eine Kuh die Velo fahren kann.
    Lady Di hatte Stil, Kultur und hat etwas in ihrem Leben geleistet.
    Der Leistungsausweis der russischen Dame liest sich eher bescheiden: Geld ausgeben, Selfies in jeder Lebenslage schiessen und ein Abo beim plastischen Chirurgen.
  • Max   Meier 27.11.2016
    Und? Die beiden haben nichts geleistet ausser Glück zu haben, dass sie in eine Zeit geboren wurden, wo der Ostblock sich - leider - gegen Westen geöffnet hat. Da wurde viel Geld verteilt - aber nicht ans Volk!
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    27.11.2016
    Russisch Roulette heißt offendar heute "Trophäen ersäufen", Bedingung dieser illegalen Russischen Autorennen ist, das jeweils eine Trophäe also eine erobrte Schönheit auf dem Beifahrersitz sein muss.
    Ein Game der Schönen und Reichen halt.
  • Helena  Schneider 27.11.2016
    Die russische Lady Di? Dekant, verwöhnt und abgehoben, wenn ich mir die Bilder betrachte. Auch das viele Geld von Grossvater kann sie nicht mehr lebendig machen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.