Christa Rigozzi zeigt ihre Lieblingsorte Ticino mio!

33 Fakten zum Tessin – eine für jede Minute, die wir mit dem neuen Gotthard-Tunnel gewinnen.

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Schweiz

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Tessin wir kommen! play
Tessin wir kommen! Stefano Schröter

 

Sonnenschein und Dolce Vita – ab heute liegt der Sonnenkanton noch näher: Der neue Gotthardtunnel geht in Betrieb, 57 Kilometer ist er lang, die Bahnfahrt um 33 Minuten verkürzt. Für diese gewonnenen Minuten haben wir Tipps und Geschichten zusammengestellt, 33 an der Zahl.

Den Anfang macht Christa Rigozzi (33). «Schon nach dem Gotthardtunnel hat man das Gefühl, in den Ferien zu sein», sagt die stolze Tessinerin, die im Januar zum ersten Mal Mama wird. «Alle, die ins Tessin kommen, dürfen sich freuen. Und ich freue mich auf euch!»

1 Ascona

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  Stefano Schröter

 

Die Seepromenade mit Palmen und Cafés strahlt das typisch mediterrane Tessiner Flair aus. «Vor und sicher auch nach meiner Schwangerschaft geniessen Gio und ich gerne das Nachtleben im Club Seventy7, sagt Christa Rigozzi. «Wir treffen uns mit Freunden, tanzen und feiern. Momentan liebe ich lange Spaziergänge und atme die frische Seeluft ein.»

2 Locarno

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  ZVG

 

Auf der Piazza Grande ist immer etwas los. «Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste ‹Moon and Stars›, die Stimmung ist einmalig. Für ‹Locarno on Ice› hat sich die Piazza in eine spektakuläre Kunsteisbahn mit märchenhaftem Ambiente verwandelt.»

3 Curzùtt Mornera

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  ZVG

 

Der idyllische Ort mit Natursteinhäusern und frei herumlaufenden Ziegen liegt 1500 Meter hoch. Hier gehen Christa und Giovanni mit ihrer französischen Bulldogge Joker wandern, meist nehmen sie noch JJ mit, den Hund von Christas Eltern: «Grad über der Bergstation hat es eine offene Kapelle, auch aus Naturstein. Es lohnt sich, sie sich anzuschauen.»

4 Monte Carasso

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  ZVG

 

Hier wohnt Christa mit ihrem Ehemann Giovanni «Gio» Marchese (38). «Hier bin ich aufgewachsen. Es ist ruhig, schön und die Menschen sind freundlich. Begegnet man sich, grüsst man ­einander.» Wenn Christa nicht an den See möchte, sondern in die Höhe, nimmt sie mit Gio die Seilbahn, die zu Fuss nur fünf Minuten von hier liegt, und fährt auf den Curzùtt Mornera.

5 Bellinzona

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  ZVG

 

Als Restaurant empfiehlt Christa das Grottino Ticinese in Bellinzona. «Sie haben hier typische Tessiner Spezialitäten wie mein Lieblingsessen Steinpilzrisotto. Auch Polenta und Brasato, also Schmorbraten, gehören dazu und sind sehr fein.» Als Vorspeise empfiehlt Christa den Zincarlin (Ziegenkäse). Ins typische Boccalino, passt ein feiner Merlot. Da Christa Rigozzi im achten Schwangerschaftsmonat ist, trinkt sie derzeit lieber La Gazzosa Ticinese und viel Wasser.

6 Corippo im Verzascatal

Corippo im Verzascatal ist mit 13 Einwohnern die kleinste Gemeinde der Schweiz.

7 Sieben Bundes­räte

Der Kanton Tessin stellte bereits sieben Bundes­räte – das sind mehr als der Kanton Aargau. Zuletzt sass Flavio Cotti von 1986 bis 1999 für die Tessiner in der Landesregierung.

8 Vier Literaturnobelpreisträger

Im Tessin wohnten vier Literaturnobelpreisträger: Thomas Mann, Hermann Hesse, Carl Spitteler und Gerhart Hauptmann.

9 Swissminiatur in Melide

Der Mailänder Dom ist das einzige nicht schweizerische Objekt im Swissminiatur in Melide. Er soll an die einstige Verbindung des Tessins zum Herzogtum Mailand erinnern.

10 Bezirk Leventina

Nirgends wanderten in den letzten 30 Jahren in der Schweiz mehr Menschen ab als im Bezirk Leventina: 1981 lebten hier noch 11'244 Menschen, 2015 waren es nur noch 9343 – minus 17 Prozent.

11 Cimetta

Der Hausberg von Locarno hält den Sonnen-Rekord: Rund 2200 Stunden scheint auf dem Cimetta pro Jahr die Sonne.

12 «Tessinerisch»

Im Tessin sprechen noch viele Einwohner lombardische Dialekte («Tessinerisch»). Beispiel: «Ein Mann hatte zwei Söhne»: «un om al gheva dü fiöö» (Italienisch: «un uomo aveva due figli».)

13 Fluss Ticino

Der Fluss Ticino gab dem Kanton seinen Namen. Er entspringt am Nufenenpass, mündet in den Lago Maggiore und schliesslich in Norditalien in den Po.

14 «Tieflöhne»

Das Tessin hat die tiefsten Löhne der Schweiz. 27 Prozent stuft der Bund als sogenannte «Tieflöhne» ein – also unter 4300 Franken pro Monat. 

15 Fart

Der Tessiner Verkehrsbund Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi hat eine äusserst unglückliche Abkürzung: Fart – englisch für Furz.

16 Biascas Bürger frustriert

Für den Bau des neuen Gotthardtunnels brachte Biasca viele Opfer. Doch künftig rauscht der Verkehr am Ort vorbei. Die Bürger wehren sich. play
Für den Bau des neuen Gotthardtunnels brachte Biasca viele Opfer. Doch künftig rauscht der Verkehr am Ort vorbei. Die Bürger wehren sich. Pablo Gianinazzi

 

der Verkehr rauscht an der 6000-Seelen-Gemeinde vorbei – und damit am gesamten Nordtessin. So kommt kaum Freude auf. Der Bahnhof Biasca bietet zwar Anschlüsse in die Leventina, ins Val di Blenio und an die Riviera. Nur: Die Schnellzüge halten nicht. Die Drei-Täler-Region guckt in die Röhre.

17 Die Gotthard-Strecke bleibt eine Baustelle

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Vier Meter Eckhöhe zwischen Basel und Norditalien: Die SBB verbauen bis 2020 knapp eine Milliarde Franken, damit grosse Sattelschlepper durchgehend per Bahn transportiert werden können.

Hier wohnen Sie für zwei Nächte: Viersternehotel Belvedere in Locarno. ZVG

18 Gewinnen Sie eines von drei Luxus-Weekends im Tessin

Das Tessin rückt näher – und Sie sind mit etwas Glück schon bald dort: SonntagsBlick schickt drei Leser mit Begleitung für ein Wochenende nach Locarno. Gewinnen Sie zwei Übernachtungen mit Frühstück im Viersternehotel Belvedere inklusive Hin- und Rückfahrt mit den SBB! Beantworten Sie dazu folgende Frage: Wie lang ist der Basistunnel?

A: 37 Kilometer

B: 57 Kilometer

Für die Teilnahme senden Sie ein SMS mit Keyword TESSIN A oder TESSIN B an die 920 (1.50 Fr./SMS). Oder wählen Sie 0901 560 006 (1.50 Fr./Anruf). Alternativ können Sie per WAP teilnehmen (chancengleiche Teilnahme ohne Zusatzkosten via Mobile Internet): http://m.vpch.ch/SBL12226.

Teilnahmeschluss ist am Montag, 12. Dezember, 24 Uhr. Reisezeitraum: 2. 1.–9. 4. 2017. Normaler Reiseweg aus der Deutschschweiz. Mehr Infos zum Basistunnel: sbb.ch/gotthard

 

19 Seit 1803

Das Tessin ist seit 1803 vollwertiger Schweizer Kanton.

20 Zahlungsmoral

Das Tessin ist gemäss dem Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B der Kanton mit der schlechtesten Zahlungsmoral: 61,5 Prozent der Rechnungen werden zu spät bezahlt.

21 Sieben Skigebiete

Im Kanton Tessin gibt es sieben Skigebiete: Airolo, Prato und Cari in der Leventina, Bosco/Gurin, am Cimetta oberhalb von Locarno, Ghirone und Leontica im Bleniotal.

22 Ritombahn bei Piotta

Die Ritombahn bei Piotta ist mit einer maximalen Steigung von 87,8 Prozent eine der steilsten Standseilbahnen Europas.

23 Monte San Giorgio

Der Monte San Giorgio war vor 200 Millionen Jahren von einer Meeresbucht umgeben und teilweise vom offenen Meer getrennt. Deshalb liessen sich dort viele Meerestiere nieder. Im Fossilienmu­seum in Meride können sie noch heute bestaunt werden.

24 Bruzella bei Cabbio

In der malerischen Mühle von Bruzella bei Cabbio kann man bestes Maisgriess für eine Tessiner Polenta kaufen.

25 Lara Gut (25)

Die derzeit erfolgreichste Schweizer Skirennfahrerin Lara Gut (25) wuchs im Dorf Comano in der Nähe von Lugano auf.

26 Bank (BSI)

Die älteste Tessiner Bank (BSI) wurde diesen Sommer von der Finanzmarktaufsicht Finma zur Auflösung gezwungen. Sie war in den gigantischen Korruptionsfall rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. 

27 SRG-Zweiteiler «Gotthard»

Mit einem Budget von 11'000'000 Franken ist der SRG-Zweiteiler «Gotthard» das grösste und teuerste Fiktionsprojekt der SRG-Geschichte.

28 Ständerat Filippo Lombardi (60)

Der Tessiner Ständerat Filippo Lombardi (60) hat einen Chauffeur. Mit ihm durchquerte er bislang etwa 200 Mal im Jahr den Gotthard-Strassentunnel. Doch durch den neuen Gotthardtunnel will sich der CVP-Fraktionschef auch mal von den SBB kutschieren lassen. «Ich werde öfter den Zug nehmen, obwohl die Bahnfahrt immer noch eine Stunde länger dauert als die Autofahrt Melide–Bundeshaus», so Lombardi.

29 Grenzgänger aus Italien

Ein Viertel der Erwerbstätigen im Kanton Tessin sind Grenzgänger aus Italien.

30 Valle Onsernone

Im Valle Onsernone wohnen pro Quadratkilometer zwei Menschen – in Zürich sind es 4310.

31 Immobilienboom im Tessin

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Davide Agosta

 

Das Tessin und die Restschweiz sind grundverschieden. Punkto Bauboom kann der Südkanton aber locker mithalten. «Während der letzten zehn Jahre wurden jedes Jahr im Durchschnitt 4100 Franken pro Einwohner in Neubauten gesteckt», sagt Fabio Guerra (40), Tessin-Experte des Immobilienspezialisten Wüest & Partner. Das ist über dem Schweizer Schnitt. Das Spezielle am Tessin: Top- und Nebenlagen sind quasi Nachbarn. Obenaus schwingt Lugano, hier sind die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen durchschnittlich 40 Prozent höher als in der Kantonshauptstadt Bellinzona. «Die regionalen Unterschiede sind sehr ausgeprägt», so Guerra. «Zwischen Collina d'Oro und den Seitentälern findet man in etwa die gleiche Vielfalt wie zwischen der Zürcher Goldküste und dem Toggenburg.» Es sind aber nicht wie früher die Rentner, die den Boom anheizen. «Rentner können heutzutage zwischen vielen Destinationen am Mittelmeer oder in exotischen Gebieten wählen», sagt Guerra. Der Grund für das rege Bauen ist viel einfacher: Investoreninteresse und Bevölkerungswachstum. l Moritz Kaufmann

32 Die jüngste Hôtelière der Schweiz

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Valeriano Di Domenico

 

Julia Toblers Hotel spürte den Nutzen des neuen Tunnels bereits vor dessen Eröffnung.

33 SBB-Chef Andreas Meyer

Andreas Meyer (l.) mit Luganos Stapi Marco Borradori (r.) und einem Wurstverkäufer. play
Andreas Meyer (l.) mit Luganos Stapi Marco Borradori (r.) und einem Wurstverkäufer. Remy Steinegger
 

SBB-Chef Andreas Meyer: «War 30 Mal im Tunnel»

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 01.01.2017
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«Alle, die ins Tessin kommen, dürfen sich freuen. Und ich freue mich auf euch!» play

«Alle, die ins Tessin kommen, dürfen sich freuen. Und ich freue mich auf euch!»

Stefano Schröter

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4 Kommentare
  • Annemarie   Setz 11.12.2016
    Was mich an dieser ganzen Euphorie stört, ist, dass wegen einer halben Stunde verkürzter Reisezeit sehr viele Bewohner von Agglomerationen auf gute Verbindungen verzichten müssen, und dass von Luzern aus viele gute Direktverbindungen verschwinden, und die Leute mit samt Gepäck in Arth Goldau umsteigen müssen. Das weitere, worauf ich verzichten könnte, ist die ständige Werbepräsenz von Christa Rigozzi von Hinz bis Kunz.
  • Adrian  Menti 11.12.2016
    Was hat jetzt das Milliardenloch mit Rigozzi zu tun? Geht es wirklich nicht ohne sie? Sind es nicht wir Steuerzahler, die gefeiert werden sollen?
  • H.   Heller aus Zürich
    11.12.2016
    Die 20 Minuten, die man auf der Streche Zürich-Lugano gewinnt, verlieren Agglobewohner abends wieder, wenn sie in den Zug nach Ponte Tresa umsteigen. Anschluss erst in 23 Minuten. Gerade aus dieser Region reisen viele Pendler nach Bellinzona oder in die Deutschschweiz. Die schauen jetzt schon wieder "in die Röhre". Nur die internationale Verbindung nach Mailand zählt.
    • Alfredo  Gehring aus Gera Lario
      11.12.2016
      Typisch Schweizer - Immer zuerst das Negative herausheben und sich nicht am Positiven erfreuen. Merke: Jede Sonnenseite immer eine Schattenseite.