10'000 Franken plus Entlassung Armani zahlt Abfindungen wegen Fabrikschliessung in Mendrisio

MENDRISIO TI - Die Armani-Fabrik in Mendrisio wird geschlossen. 40 Angestellte verlieren somit ihren Job. Weitere 60 müssen neu in Italien arbeiten. Die Nobel-Modemarke zahlt ihren Arbeitern deshalb eine Entschädigung.

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Armani schliesst ihre Fabrik in Mendrisio.

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Das Armani-Management und die Belegschaft in der Armani-Fabrik im Tessin haben sich auf Abfindungen geeinigt, nachdem die italienische Nobel-Modemarke den grössten Teil der dortigen Stellen nach Italien verlagern will.

Rund 60 Mitarbeiter, die künftig in Italien arbeiteten, erhielten eine Abfindung von 3000 Franken. Rund 40 Angestellte würden hingegen ihre Arbeit verlieren und würden mit 10'000 Franken entschädigt, erklärte die Gewerkschaft OCST am Donnerstagabend gegenüber AWP und bestätigte damit eine Meldung des Tessiner Fernsehens RSI.

Die Abbaupläne von Armani im Tessin waren Anfang Februar bekannt geworden. Von den heute 130 Angestellten sollen weniger als zehn in Mendrisio bleiben.

Die Armani-Niederlassung in Mendrisio gehört mit weiteren multinationalen Modekonzernen zum sogenannten «Fashion Valley». Laut einem Bericht der Erklärung von Bern (EvB) von Mitte Januar nutzen die rund 27 Textilkonzerne, die sich dort seit 1997 niedergelassen haben, den Standort vorwiegend zur Steueroptimierung. (SDA)

Publiziert am 18.03.2016 | Aktualisiert am 18.03.2016
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4 Kommentare
  • Ivano  Maltrani aus Massagno
    18.03.2016
    Von diesen vielen Angestellten in den Fabriken ist ein kleiner Teil in der Schweiz ansässig. Viel nützt es dem Tessin also nicht. Und die vielen Firmen verlassen jetzt wie Armani das Tessin wieder wenn sie keine Steuererleichterungen mehr haben. Dafür verschandeln sie mit Ihren Bauten ganze Regionen. Müssen wir das haben? Ich denke nicht.
    • Michel  Del Tetto aus biel
      18.03.2016
      ...das gleiche gilt übrigens für die deutsche Schweiz. Wie viele sind im Tessin ansässig und arbeiten in der deutschen Schweiz? Brauchen wir das? Nützt es der deutschen Schweiz etwas? Dafür verschandeln wir Arbeitsplätze für Deutschschweizer. Diese Überlegungen sind etwa gleich kleinkariert!
  • Michel  Del Tetto aus biel
    18.03.2016
    Was nützen Steueroptimierungen, wenn das CH-Volk zur MEI Ja gestimmt hat. Nun müssen halt die Folgen getragen werden. Wird vermutlich nicht das letzte Unternehmen sein, das das Heidiland verlässt.
    • Ivano  Maltrani aus Massagno
      18.03.2016
      ? Ich denke das hat überhaupt nichts mit der MEI zu tun da ja noch gar nichts umgesetzt wurde. Und trotz MEI sind die Grenzgänger im Tessin sogar noch gestiegen. Das hat vor allem mit Steueroptimierungen zu tun.