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Klare Sache für die SVP: Sie wollen sich von den Bündnern nicht ins Bockshorn jagen lassen – sie fliegen raus. (Keystone)
Wie erwartet bleibt die SVP Schweiz hart – und den Bündnern gegenüber bockig. Heute beschloss in Zürich der Zentralvorstand die Einleitung des Ausschlussverfahrens gegen die SVP Graubünden. Der Entschluss fiel eindeutig: 84 Mitglieder wollen die Bündner draussen haben, nur 13 möchten sie weiterhin im Schoss der Mutterpartei – Enthaltungen gab es keine. Die Gegenstimmen kamen hauptsächlich aus der Bündner und Berner Sektion.
Der Entscheid fiel nach einer eineinhalbstündigen, «lebhaften und konstruktiven» Diskussion, wie SVP-Präsident Toni Brunner nach der Sitzung sagte. An der Sitzung nahmen 97 der 115 Mitglieder des Zentralvorstandes teil. Insgesamt bezeichnete der SVP-Präsident das Ergebnis der Abstimmung als Abbild der Situation bei den Kantonalparteien.
Der definitive Auschlussentscheid soll am 1. Juni an einer ausserordentlichen Sitzung des Zentralvorstandes fallen. Dabei soll der SVP Graubünden noch einmal rechtlich Gehör geboten werden. Gleichzeitig beginnt eine 30-tägige Rekursfrist. Der endgültige Entscheid soll die Delegiertenversammlung vom 5. Juli treffen. (SDA/zeb)
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Die Treue zu Bundesrätin Widmer-Schlumpf wurde den Bündnern zum Verhängnis. (Keystone)