POMY - Nationalrat Jean-Pierre Grin (SVP/VD) ist in einen tödlichen Crash verwickelt: Er fuhr den Traktor, der am Samstagmorgen mit einem Auto kollidierte. Der Autolenker (48) starb, Grin blieb unverletzt.
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SVP-Nationalrat Jean-Pierre Grin blieb beim Unfall unverletzt.
(Christian Lanz/RDB)Er befahre die Unglückskreuzung rund 150 Mal pro Jahr, sagte Nationalrat Grin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der SVP-Nationalrat bestätigte damit entsprechende Westschweizer Medienberichte über den Unfall.
«Die Kreuzung ist gefährlich, weil, wenn man erhöht sitzt wie eben auf einem Traktor, dann gibt es wegen der Verkehrsschilder einen toten Winkel», sagte Grin. Er habe am Samstagmorgen bei der Kreuzung wie immer einmal nach links und nach rechts und noch einmal nach links geschaut. Das Auto sei plötzlich da gewesen.
Gemäss Angaben von Grin ereignen sich an der Kreuzung in Pomy, wo sich die Strassen nach Moudon und d'Ursins treffen, jedes Jahr ein bis zwei Unfälle.
Deshalb habe die Gemeindeexkutive, der Grin selbst angehörte, vor zwei oder drei Jahren Sicherheitsmassnahmen verlangt. In der Folge sei in eine Richtung eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt worden. Das Unfallauto kam gemäss Angaben des SVP-Politikers ausgerechnet von der anderen Seite.
Nach Angaben der Waadtländer Polizei stiessen das Auto und der Traktor des SVP-Nationalrats bei der Kreuzung der Strassen nach Moudon und d'Ursins aus bisher ungeklärten Gründen zusammen. Das Auto des 48-Jährigen überschlug sich in der Folge mehrmals - dabei wurde der in der Region wohnhafte Bosnier herausgeschleudert. Er war auf der Stelle tot.
Der Mann sei nicht angegurtet gewesen, sagte Grin. Die Polizei habe ihm die Koordinaten der Familie des Opfers gegeben. Er werde die Familie am Sonntag anrufen. (SDA/bih)
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