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Die EKM ist aus der Eidgenössischen Ausländerkommission (EKA) und der Kommission für Flüchtlingsfragen (EKF) entstanden. Präsident ist der bisherige EKA-Chef und Ex-Nationalrat Francis Matthey (SP/NE). Er stellte heute das Programm der neuen Kommission vor, die «langfristig, wachsam und kritisch» die Ausländer- und Asylpolitik begleiten wolle.
Die EKM erarbeitet bis im Herbst einen Vorschlag für die Wiederaufnahme der Kontingentspolitik für Flüchtlinge. Auf die gruppenweise Aufnahme von Menschen, die in einem Erstaufnahmeland auf ihre Weiterreise warten, hatte die Schweiz in den 1990-er Jahren verzichtet.
Der EKM-Präsident bekräftigte das Nein zur SVP-Einbürgerungsinitiative, über die am 1. Juni abgestimmt wird. Matthey beklagte einen ungleichen Kampf zwischen den finanzkräftigen und «lügnerisch argumentierenden» Initianten und den kaum sichtbaren Gegnern der Vorlage.
Die Initiative vergifte das Klima in der Ausländerpolitik, sagte der Neuenburger. Sollte sie angenommen werden, entstünden in vielen Gemeinden ausländerkritische Debatten, die von Misstrauen und Verdacht geprägt würden. Es gebe kein Recht auf Einbürgerung, aber ein Recht auf ein faires Verfahren, sagte Matthey. (SDA/dip)
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Francis Matthey stört sich an den ungleich verteilten Kräften. (Keystone)