Survival-Experte zum F/A-18-Absturz «Überlebens-Chancen des Piloten sind sehr gering»

Noch immer gibt es keine Spur vom Piloten der abgestürzten F/A-18. In der Nacht musste die Suche unterbrochen werden. Aber: Auch falls der Pilot den Absturz überlebt hat, bleiben Experten pessimistisch.

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Noch immer wird fieberhaft nach dem Piloten der im Sustengebiet abgestürzten F/A-18 gesucht. Die Hoffnung: Der Pilot könnte sich per Schleudersitz gerettet haben, bevor die Maschine am Berg zerschellte.

Bergführer Jürg Lucek kennt das Gebiet genau. Und äussert sich gegenüber «20 Minuten» pessimistisch – selbst wenn der Pilot den Schleudersitz noch auslösen konnte. Denn: Am Fundort des Wracks herrschen in der Nacht Temperaturen um den Gefierpunkt. «Die Wahrscheinlichkeit, dass der Pilot diese klimatischen Strapazen überlebt, ist sehr gering.» Dadurch dass der Pilot bereits zwei Nächte auf dem Berg übernachtet haben müsste, «dürfte er bereits in die Unterkühlungsstadien eingetreten sein.» Dazu kommt laut dem Experten: «Falls er verletzt ist und Blut verliert, ist es umso schwieriger für ihn, warm zu bleiben.»

Einen Funken Optimismus gibt es laut Lucek aber: «Unverletzt kann man mehrere Tage in einem solchen Gelände überleben.» Auch, weil der Pilot einen Survival-Kurs absolviert hat, wie Armeesprecher Daniel Reist bestätigt.

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 31.08.2016
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2 Kommentare
  • Erwin  Tust 31.08.2016
    "Einen Survival-Kurs absolviert" - das ist eine ziemlich lasche Aussage. Jeder Militärjet-Pilot der ganzen Welt ist ein Survival-Experte, das ist ein absolutes Basistraining und geht wesentlich weiter als ein Survival-"Kurs".
  • Franz  Méllet , via Facebook 31.08.2016
    Die Hoffnung bleibt, sie muss bleiben. Die Natur aber dort oben im Sustengebiet zeigt uns mit brutaler Härte wer dort oben das Sagen hat. Wer im Gebirge Militär gemacht hat kennt diese Ecke bestens, sie ist eben auch für den Füsilier und Bergsteiger nun mal unberechenbar, da nützen wie man sieht die besten Suchgeräte anscheinend manchmal nichts oder nicht viel. Ja, am Schluss bleiben da wohl noch ein paar Fragen offen, schwierige Fragen für die befehlenden Nichtberggänger.