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Rasender Herbst: Sturm-Nacht steht uns bevor

BERN – Schon heute Nacht wurden viele Schweizer von stürmischen Winden wach gehalten. Eine Nacht lang müssen wir noch durch halten, dann flauen die Winde ab.

Aktualisiert um 16:06 | 23.11.2009
Düstere Aussichten in der Schweiz. Zumindest noch für eine Nacht. (8989 Leserbild)
(AP)
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Herbstliche Stimmung mit Schwänen, Enten und Möwen am im Küssnachterbecken des Vierwaldstättersees mit dem Pilatus. (Keystone)
Opfingen nahe Freiburg in Deutschland. (AP)
Heitere Stiummung bei Münsing im deutschen Bundesland Bayern. (AP)
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In der Nacht auf Montag ist ein kräftiger Herbststurm über die Schweiz gefegt. Eine Westströmung sorgte in den Bergen für Böenspitzen von über 100 Stundenkilometern, wie Andreas Asch von MeteoSchweiz am Montag auf Anfrage sagte.

Auf dem Säntis erreichte der Wind eine Geschwindigkeit von 125 Stundenkilometern. Orkanstärke erreichten die Böen auch auf dem Jungfraujoch. Im Mittelland waren die Winde mit 50 bis 60 Stundenkilometern schwächer, SF Meteo mass Böenspitzen zwischen 70 und 80 Kilometer pro Stunde. In Zürich betrugen die Höchstwerte 66 Kilometer pro Stunde.Es bleibe weiterhin stürmisch in der Schweiz, sagte Asch weiter. Der «typische Herbststurm» werde in der Nacht auf morgen noch stärker und klinge schliesslich am Dienstagmorgen ab. SF Meteo prognostiziert jedoch nur eine kurze Wetterberuhigung: Bereits am Donnerstag und Freitag sei mit neuen Niederschlägen und viel Wind zu rechnen.Weiterhin rar macht sich der Winter: «Frau Holle hat den Ernst der Lage noch nicht begriffen», schreibt SF Meteo. Am Freitag könnten sich zwar ein paar Flocken bis gegen 1000 Meter herunter verirren, der grosse Schneefall in tieferen und mittleren Lagen sei aber nicht in Sicht. (SDA/bih)
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