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Vor allem der Rückreiseverkehr verstopfte die Nord-Süd-Achse: Seit Donnerstag bildeten sich vor dem Gotthardtunnel immer wieder mehrere Kilometer Stau, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse mitteilt. Gestern betrug die Länge der Autokolonne vor dem Südportal maximal 7, heute sogar 10 Kilometer.
Ein Ausweichen auf die San Bernardino-Route zahlte sich für die Heimkehrer kaum aus: Auch dort bildete sich in Fahrtrichtung Norden am Samstag ein bis zu 10 Kilometer langer Stau bei Chur – vor allem wegen einer Baustelle zwischen Reichenburg und Weesen. Auch vor dem Isla-Bella-Tunnel kam es immer wieder zu Staus. Wartezeiten bis zu einer Stunde verzeichnete auch der Lötschberg-Autoverlad.
Auch gegen Italien zog es wiederum viele Ferienhungrige. Gestern Vormittag stauten sich die Fahrzeuge auf 9 Kilometern. Die Autofahrer mussten rund zwei Stunden vor dem Tunneleingang warten. Heute Nachmittag betrug die Staulänge zwischen Wassen UR und Göschenen UR noch 5 Kilometer.
Mindestens zwei Personen sind am Wochenende bei Unfällen ums Leben gekommen. Am Morgen prallte ein holländischer Autofahrer auf der A2 in Basel mit dem Auto in einen Verkehrsteiler. Der 55-Jährige war auf der Stelle tot. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden verletzt ins Spital gebracht.
Eine 55-jährige Frau kam in der Nacht auf Samstag bei Vionnaz im Wallis bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ihr Ehemann, mit dem sie als Beifahrerin auf dem Motorrad unterwegs war, geriet auf der Strasse in eine Herde Kälber. Die Frau zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie später im Spital verstarb. (sda)
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Wer am Wochenende durch den Gotthard wollte musste viel Zeit mitbringen. (Keystone)