Steuerstreit Schweiz darf UBS-Kundendaten an Niederlande liefern

Die Schlinge um mutmassliche Steuerhinterzieher aus den Niederlanden zieht sich in der Schweiz zu. Nach einem Entscheid des Bundesgerichts darf die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) Daten von UBS-Kunden an die Niederlande liefern.

UBS darf Kundendaten an die Niederlande weitergeben play
Passanten vor dem Hauptsitz UBS an der Zürcher Bahnhofstrasse: die Praxis mit Steuersündern wirft lange Schatten auf die Grossbank. (Archiv) Keystone/MARTIN RUETSCHI

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nach Facebook-Aufruf zum Geburtstag 31 Kisten Post für behinderte Denise
2 Hakenkreuz und Hitlergruss Nazi-Schande auf dem Waffenplatz
3 Wildwest beim «Saloon» in Wetzikon ZH Polizist springt auf Fluchtauto

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Die Richter in Lausanne haben am Montag ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts umgestossen. Sie machten damit den Weg frei für Gruppenanfragen ohne Namensnennung zur Ermittlung von Steuerdelinquenten. Die niederländische Steuerbehörde hatte 2015 ein entsprechendes Amtshilfegesuch an die Schweiz gestellt.

Das Gruppenersuchen der niederländischen Steuerbehörde betrifft ihr namentlich nicht bekannte Kunden der UBS, die der Grossbank trotz Aufforderung keinen genügenden Nachweis über die Steuerkonformität erbracht haben.

Die ESTV ordnete im November 2015 die Leistung von Amtshilfe zu einer Person an, welche die fraglichen Kriterien erfüllt und listete die zu übermittelnden Informationen auf. Das Bundesverwaltungsgericht hiess die Beschwerde der betroffenen Person im vergangenen März gut und hob die Verfügung der ESTV auf. (Urteil 2C_276/2016 vom 12, September 2016) (SDA)

Publiziert am 12.09.2016 | Aktualisiert am 13.09.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden