Sterbehilfe Sterbehilfe-Organisationen kritisieren Forschungsprojekt des Bundes

In ihrem ersten gemeinsamen Auftritt seit 30 Jahren haben fünf Schweizer Sterbehilfeorganisationen den Bund scharf kritisiert. Dessen Forschungsprogramm zum Thema Sterben sei weltanschaulich voreingenommen und müsse überarbeitet werden.

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Das kritisierte Forschungsprogramm heisst «Lebensende» und soll Wissen über das Sterben erarbeiten, damit die letzte Lebensphase menschlicher gestaltet werden kann, wie es der Nationalfonds auf seiner Website schreibt. Das Programm kostet 15 Millionen Franken.

Die fünf Schweizer Sterbehilfeorganisationen fordern aber, dieses Projekt abzuändern. Es sei voreingenommen gegenüber der Sterbehilfe, teilten die Organisationen mit. Sie befürchten deshalb einseitige Studienresultate.

Die Kritik stammt von Exit Romandie und Exit Deutsche Schweiz, von Dignitas, EX International und von Lifecircle. Sie appellieren gemeinsam an den Bundesrat, das Forschungsprojekt neu aufzugleisen und unter neue Führung zu stellen. (SDA)

Publiziert am 25.04.2013 | Aktualisiert am 25.04.2013
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