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Peer Steinbrück wird nie mehr ein Fan des Schweizer Bankgeheimnisses werden. «Ich will aus einer gewissen Verwunderung keinen Hehl machen. Deutschland ist ja nicht der Anstoss der Erregung, sondern wir versuchen alles zu tun, um zu einem fairen Steuerwettbewerb in Europa beizutragen», sagte Steinbrück heute in Berlin.
Kein Land dürfe Konditionen billigend in Kauf nehmen, die Bürger anderer Länder einladen könnten, Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug zu betreiben, schoss der SPD-Mann wieder gegen die Schweiz.
Steinbrück hatte an einem Ministertreffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris am vergangenen Dienstag gesagt, die Schweiz biete Konditionen an, die deutsche Steuerzahler dazu einlüden, Steuern zu hinterziehen (Blick.ch berichtete).
Die Schweiz sei nur bei Steuerbetrug bereit zur Zusammenarbeit, nicht aber bei Steuerhinterziehung. Hier erhalte der deutsche Staat nicht die notwendigen Informationen über Gelder von deutschen Bürgern. (SDA/hhs)
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Mit Peer Steinbrück ist nicht gut Kirschen essen, wenn man deutsche Steuersünder deckt. (Reuters)