Stapi-Lohn pro Einwohner Geri Müller kassiert am meisten

BADEN - Gemessen an der Bevölkerung verdient kein Gemeindepräsident so gut wie der grüne Badener Stadtammann Geri Müller.

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Die Löhne der Schweizer Stadt- und Gemeindepräsidenten liegen erstaunlich weit auseinander, wie eine Lohnerhebung der «SonntagsZeitung» bei 133 Gemeinden zeigt. Spitzenreiterin ist die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) mit einem Jahressalär von 294'834 Franken.

Gemessen an der Einwohnerzahl kassiert aber der grüne Badener Stadtammann Geri Müller am meisten. 270'116 Franken beträgt sein Jahresgehalt als Exekutivchef von 18'670 Einwohnern. «Es ist okay, ihn zu hinterfragen. Er muss gerechtfertigt sein, gerade auch im Vergleich mit anderen Gemeinden», sagt Müller zu «SonntagsZeitung». Vor allem, weil in Baden Spardruck herrscht. So gibts in der örtlichen Heilpädagogischen Schule nur noch zwei statt vier Desserts pro Woche. Kürzlich gingen Lehrer, Schüler und Eltern gegen den Abbau von Schulstunden auf die Strasse. Und auch in der Nachbargemeinde Wettingen gibts einen fürstlichen Lohn: Gemeindeammann Markus Dieth kommt auf knapp 260'000 Franken.

Das bescheidenste Gehalt der Gemeindepräsidenten erhält der Gemeindepräsident von Sarnen, Manfred Iten (CSP), mit 66'667 Franken auf 100 Prozent.  Am unteren Ende des Rankings befinden sich auffällig viele Zürcher Gemeinden.

Von den über 140 Gemeinden beteiligten sich 133 an der Umfrage. Im Durchschnitt verdienen deren Präsidenten hochgerechnet auf ein Vollzeitpensum rund 190'000 Franken im Jahr.  Die Spitzenplätze vor Baden belegen die Städte Zürich, Lausanne, St. Gallen und Genf. In den Top Ten befindet sich auch der Stadtpräsidentenlohn (262'000 Franken) der Pleite-Stadt Biel. (gf)

Publiziert am 21.02.2016 | Aktualisiert am 21.02.2016
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  • Urs  Schaad aus Zürich
    22.02.2016
    Je sozialer die Gesinnung, um so höher die Löhne, als Bessermensch hat man doch auch Anrecht auf einen Besserlohn. Alexander Tschäppät aus Bern erklärt das so: Wenn wir gute Leute wollen, müssen wir auch gute Löhne zahlen. Dass jemand, der in der Privatwirtschaft Fr. 250000 verdient, kaum zum Staat wechselt, ist Teil des Konzeptes. Der ist zu gut und unerwünscht. Aber als Argument fürs dumme Volk um unbehelligt die eigenen Taschen prall zu füllen braucht es diesen.
  • Rolf  Hess 22.02.2016
    Der Solothurner Stadtpräsident Kurt Fluri ist der best bezahlte Stadtpräsident der Schweiz. Fluri ist nach den Bundesräten der bestbezahlte Politiker der Schweiz. Er verdient insgesamt stolze 378975 Franken im Jahr. 2012 im Dezember waren das Fr. 259 273 inkl. Kinderzulagen und Spesen. Nationalratslohn Fr. 141 000 dazu, wovon er 20 000 der Stadt abgibt. Es bleiben ihm also für das Nationalratsmandat und den Stapilohn stattliche 378 975 Franken. Ich arbeite 200 Prozent, hat er dem Tagi gesagt
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    21.02.2016
    Hoffentlich hat die Stadt Baden dann weiterhin einen gutbezahlten Job für ihn, falls die nächsten Wahlen für ihn schief gehen. Es dauert ja dann doch noch eine Weile bis zu seiner Pension. Irgendwo kann man beim arbeitenden Volk sicher noch etwas einsparen, so dass es für Geri weiterhin für einen tollen Batzen reicht.
  • werner   zuercher aus Pfaffnau
    21.02.2016
    das wundert überhaupt nicht! schliesslich ist herr müller ein grüner und linker! diese klammern sich ja bekanntlich mit allen mittel an ihre gutbezahlten politiker ämtchen! dem verachteten bürger wasser predigen und selber wein trinken! typisch links-grün!
  • Daniel  Vuilliomenet aus Ettingen
    21.02.2016
    Nun - Müllers Leistungen sind ja beträchtlich, vor allem im Bereich unterhalb der Gürtellinie...