BERN – Die Stadtpräsidenten von St. Gallen, Winterthur, Aarau und Biel haben heute in Bern für die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU geworben. Gerade in unsicheren Zeiten brauche es Stabilität.
Marcel Guignard, FDP-Stadtpräsident von
Aarau und Präsident des Schweizerischen Städteverbandes, sagte, dass der bilaterale Weg den Städten beeindruckende wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen ermöglicht habe. Dieser Weg wäre bei einem Nein gefährdet. Der Stadtpräsident von St. Gallen, Thomas Scheitlin (
FDP), wies darauf hin, dass ohne Arbeitskräfte aus der
EU, hochspezialisierte Branchen nicht genügend Mitarbeiter finden würden. Ernst Wohlwend SP-Stadtpräsident von
Winterthur, sagte, die Erfahrungen mit den flankierenden Massnahmen seien besser als erwartet. Hans Stöckli (
SP), Stadtpräsident von Biel und
Nationalrat, rief in Erinnerung, dass die Schweiz das Prinzip der Personenfreizügigkeit schon lange kenne – nämlich mit der Freizügigkeit zwischen den Kantonen. Erst dadurch sei in der Schweiz Aufschwung möglich geworden.(SDA)