Hooligan-Urteil Stadionverbote und Bussen für GC-Fans

  • Aktualisiert am 03.01.2012

ST. GALLEN – Sieben GC-Fans wurden letzte Woche beim Spiel gegen den FC St. Gallen verhaftet, weil sie Polizisten angegriffen hatten. Jetzt wurden sie verurteilt.

Sieben Zürcher Fussballfans sind nach den Ausschreitungen vom vergangenen Mittwoch in St. Gallen wegen Landfriedensbruchs und Gewalt und Drohung gegen Beamte zu Bussen zwischen 800 und 1300 Franken sowie bedingte Geldstrafen zwischen 90 und 120 Tagessätzen verurteilt worden. Dies teilte die St. Galler Staatsanwaltschaft heute mit. Die Randalierer müssen zudem je 900 Franken Verfahrenskosten bezahlen.

Zusätzlich zu den Bussen und Geldstrafen wurden gegen die sieben GC-Fans mehrjährige Stadionverbote ausgesprochen. Sie werden von Fussball-, teilweise auch von Eishockeyspielen der oberen Ligen ausgeschlossen, wie es heisst.

Die Verurteilten waren nach Ausschreitungen beim Fussballmatch FC St. Gallen gegen die Grasshoppers festgenommen worden. Gegen einen weiteren GC-Anhänger wurde das Strafverfahren mangels Beweisen eingestellt. Die Randalierer wurden erstmals in Schnellverfahren abgeurteilt.

Bei den Krawallen wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match waren gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei getroffen. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen. (gca/SDA)

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