Hooligan-Urteil: Stadionverbote und Bussen für GC-Fans
ST. GALLEN – Sieben GC-Fans wurden letzte Woche beim Spiel gegen den FC St. Gallen verhaftet, weil sie Polizisten angegriffen hatten. Jetzt wurden sie verurteilt.
Aktualisiert um 12:10 | 02.11.2009
Sieben Zürcher Fussballfans sind nach den Ausschreitungen vom vergangenen Mittwoch in St. Gallen wegen Landfriedensbruchs und Gewalt und Drohung gegen Beamte zu Bussen zwischen 800 und 1300 Franken sowie bedingte Geldstrafen zwischen 90 und 120 Tagessätzen verurteilt worden. Dies teilte die St. Galler Staatsanwaltschaft heute mit. Die Randalierer müssen zudem je 900 Franken Verfahrenskosten bezahlen.
Zusätzlich zu den Bussen und Geldstrafen wurden gegen die sieben GC-Fans mehrjährige Stadionverbote ausgesprochen. Sie werden von Fussball-, teilweise auch von Eishockeyspielen der oberen Ligen ausgeschlossen, wie es heisst.
Die Verurteilten waren nach Ausschreitungen beim Fussballmatch FC St. Gallen gegen die Grasshoppers festgenommen worden. Gegen einen weiteren GC-Anhänger wurde das Strafverfahren mangels Beweisen eingestellt. Die Randalierer wurden erstmals in Schnellverfahren abgeurteilt.
Bei den Krawallen wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match waren gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei getroffen. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen. (gca/SDA)
Zusätzlich zu den Bussen und Geldstrafen wurden gegen die sieben GC-Fans mehrjährige Stadionverbote ausgesprochen. Sie werden von Fussball-, teilweise auch von Eishockeyspielen der oberen Ligen ausgeschlossen, wie es heisst.
Die Verurteilten waren nach Ausschreitungen beim Fussballmatch FC St. Gallen gegen die Grasshoppers festgenommen worden. Gegen einen weiteren GC-Anhänger wurde das Strafverfahren mangels Beweisen eingestellt. Die Randalierer wurden erstmals in Schnellverfahren abgeurteilt.
Bei den Krawallen wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match waren gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei getroffen. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen. (gca/SDA)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Toni Baumgartner, Luzern - 14:52 | 02.11.2009
- » Endlich! Hoffen wir, dass die Kuschel- und Weicheierjustiz endlich ein Ende hat und solche Krawallbrüder richtig an die Kasse kommen. Bei Jugendgewalt muss jetzt ein vergleichbares Urteil gesprochen werden - aber schnell!!!
- Keller Peter, Waren - 13:59 | 02.11.2009
- » Warum nur ein Verbot für die oberen Ligen? Die Deppen sollten ein grundsätzliches Stadionverbot erhalten - für sämtlichen Ligen.
- Umberto Marzo, Widnau - 13:49 | 02.11.2009
- » Ein grosses BRAVO für die St. Galler Staatsanwaltschaft. Ein guter erster Schritt und jetzt weiter so:-)
- Christoph Meier, Zürich - 12:52 | 02.11.2009
- » Als GC-Supporter kann ich dazu nur folgendes sagen: Grosses Lob an den Kanton St. Gallen und dessen Behörden für die konsequente und rasche Aburteilung dieser Straftaten. Da könnten alle anderen Kantone noch etwas lernen und sich ein Beispiel nehmen.....
- Marcel Forster, Aarau - 12:50 | 02.11.2009
- » Gut so, endlich ein Urteil, das gefällt...
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