St.-Ursen-Brandstifter nach fünf Jahren entlassen Hier fährt Zaugg in die Freiheit!

Andres Zaugg sass über fünf Jahre hinter Schloss und Riegel – jetzt die Wende. Der St.-Ursen-Brandstifter ist entlassen worden. Damit hat wohl niemand gerechnet. Nicht einmal er selbst. «Ich bin froh, dass ich endlich frei bin», sagte Zaugg noch vor Ort zu BLICK. Und fährt mit Bekannten davon.

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Es ist 16.15 Uhr, als gestern vor dem Untersuchungsgefängnis Olten SO ein weisses Auto vorfährt. Eine Frau und ein Mann steigen aus. Sie gehen zur Eingangstüre. Kurz darauf passiert das schier Unglaubliche: Andres Zaugg (66), der St.-Ursen-Brandstifter, spaziert in die Freiheit! Trotz Regen in Crocs und ohne Jacke. Dann packt er sein Hab und Gut in Kisten ins weisse Auto.

St.-Ursen-Brandstifter Andres Zaugg: Nach 5 Jahren in die Freiheit play
Mit seinen persönlichen Sachen verlässt Zaugg das Untersuchungsgefängnis. Ralph Donghi

BLICK weiss: Sein Anwalt hatte den Entscheid der Kesb, Zaugg fürsorgerisch unterzubringen, vor das Solothurner Verwaltungsgericht gebracht. Mit Erfolg! Es entschied: Zaugg muss freigelassen werden. Sofort. «Ich bin froh», sagt Andres Zaugg zu BLICK. Weit über fünf Jahre sass er hinter Schloss und Riegel. In Freiheit will er erst mal einen Ausflug machen.

Zaugg kann nur hoffen, dass die Kesb den Entscheid nicht vor Bundesgericht zieht – oder die Staatsanwaltschaft ihn verhaften lässt. Weil er letzte Woche mit einem Wasserkocher seine Zelle anzündete, läuft ein neues Verfahren.

Publiziert am 26.10.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
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2 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    26.10.2016
    Grosse Erleichterung! Endlich!
    Ich wünsche dem Mann, dass er seine Findigkeit enizusetzen weiss und mit seinen spannenden Tricks anderen Menschen eine Freude macht. Mit einem Wasserkocher Feuer zu machen, das wüsste nämlich nicht einmal ich, wie man das macht. Ein solcher Kopf könnte sich auch dem schönen und positiven widmen, wenn er jetzt schon draussen ist.
    • Urs  Leibundgut 26.10.2016
      Mit einem Wasserkocher Feuermachen? Ganz einfach, Papier oder Stoff statt Wasser einfüllen und den Einschaltknopf fixieren, so das die Übertemperaturschincherung nicht auslösen kann. Findig, Talent usw. ist das nicht. Es ict aber ein Zeichen wie dieser Mann auch künftig sein eigenes Problem lösen wird.
      Ich hoffe nur, der Herr Landmann bringt ihn doch noch dazu, die längst überfälligeTherapie, die er im Knast verweigert hat, übersich ergehen zu lassen. Sonst hören wir bald wider von diesem Mann.