Sport Hochschulsportverband vergibt Winteruniversiade in die Innerschweiz

Die internationalen Studentensportspiele können im Winter 2021 wie geplant in den Zentralschweizer Kantonen stattfinden. Der Hochschulsportverband hat die Austragung der 30. Winteruniversiade am Samstag in Brüssel offiziell in die Innerschweiz vergeben.

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Den Entscheid fällte das Exekutivkomitee des internationalen Hochschulsportverbands nach einer kurzen Präsentation durch das Bewerbungskomitee, wie eine Sprecherin von «Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021» der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Andere Kandidaturen gab es keine. Ein Vertrag besiegelt die Vergabe.

Der alle zwei Jahre stattfindende Anlass gilt nach den Olympischen Spielen als zweitgrösster Multi-Sportanlass im Winter. An ihm nehmen gegen 1600 Athleten zwischen 17 und 28 sowie fast eben so viele Betreuer und Offizielle aus 50 Nationen und 540 Bildungsstätten teil.

Die Innerschweizer Kandidatur steht unter dem Motto «Welcome home». Alle sechs Zentralschweizer Kantone sowie die Stadt Luzern als Host-City machen mit.

In den vergangenen Wochen hatte sich bereits eine Delegation des Hochschulsportverbands in der Zentralschweiz ein Bild gemacht. Die Fachleute besichtigten unter anderem mögliche Wettkampfstätten.

Als Austragungsorte sind vorgesehen Andermatt/Realp UR, Einsiedeln SZ, Engelberg OW, Luzern, Stoos SZ, Sursee LU und Zug. Auf dem Bürgenstock NW sollen Rahmenveranstaltungen stattfinden. Die Athleten werden gemäss Konzept vor allem in Hotels und Herbergen in der Stadt Luzern untergebracht.

Die Kosten für die Durchführung sind auf 33,5 Millionen Franken geschätzt. Je rund die Hälfte davon sollen vom Bund und den Kantonen finanziert werden. Die Promotoren erhoffen sich vom Grossanlass eine Brutto-Wertschöpfung von gegen 70 Millionen Franken.

Die Austragungsorte für die Winteruniversiade 2015 lagen in der Slowakei und in Spanien, die nächsten Spiele finden 2017 in Kasachstan und 2019 in Russland statt. (SDA)

Publiziert am 05.03.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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