Sonne ist der Küchenchef

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Von Kormoran
- Contura 08

Sie kochen auch nur mit Wasser - aber wie: Pfadis aus Zürich bringen im Bundeslager das kühle Nass mit dem Parabolkocher zu sieden.

Nur durch die Kraft der Sonne haben die Pfadileiter der Abteilung Walter Tell aus Zürich innert Minuten heisses Wasser. Das klappt dank einem Parabolkocher, der die Sonnenstrahlen bündelt und so die Energie einer grösseren Herdplatte entstehen lässt.

Die Leiter sind um die einfache und schnelle Heiss-Wasser-Quelle sehr froh. Jeden Morgen wird so der Kaffee gekocht. Zum Zmittag gibt’s Kartoffeln oder Hörnli dank des Hohlspiegels.

Die Leistung des vom Vater von Abteilungsleiter Benjamin Muff / Spike organisierten Kochers ist beeindruckend: Innerhalb von 15 Minuten sieden vier Liter Wasser – nur mit Hilfe der Sonne.

Allerdings funktioniert der Solarkocher nur, wenn die Sonne vom Himmel lacht. Ein Wölkchen und das heisse Wasser lässt auf sich warten. Zudem muss der Spiegel alle zehn Minuten nachgerichtet werden, immer dem Lauf der Sonne nach.

Dennoch möchten die erfahrenen Pfadis nicht auf den besonderen Heiss-Wasser-Aufbereiter verzichten: Immerhin entfällt so das lästige Feuermachen bei Temperaturen um die 30 Grad.

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