Social-Media-Zensur Nippel-Rebellen tricksen Instagram aus

Weibliche Brustwarzen sind nichts Anrüchiges. Drei Studenten haben einen Weg gefunden, sie an der Social-Media-Zensur vorbeizuschmuggeln.

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Beim Anblick weiblicher Nippel schalten die Betreiber amerikanischer Social-Media-Plattformen auf stur – die Körperstelle wird knallhart zensiert. Nicht so die männlichen Brustwarzen.

Weiblich oder männlich? Der Unterschied ist aus dieser Distanz nur schwer zu erkennen. play
Weiblich oder männlich? Der Unterschied ist aus dieser Distanz nur schwer zu erkennen. Instagram

Das ist ungerecht, findet die Schweizer Werbe-Studentin Evelyne Wyss (24). Zusammen mit ihren Kommilitonen Morgan-Lee Wagner (21) und Marco Russo (28) hat sie sich eine List ausgedacht, weibliche Nippel auf Instagram zu stellen, ohne dass die Fotos von der Nackt-Zensur gelöscht werden.

Die Social-Media-Rebellen tricksen das Erkennungssystem aus: «Wir nehmen Close-up-Fotos von Brustwarzen in einer Art und Weise, dass es nicht mehr möglich ist, das Geschlecht zu bestimmen», sagt die angehende Werbetexterin, die gerade in New York studiert hat.

Tabu abschaffen

Wyss: «Wir wollen Social Media herausfordern, indem wir täglich Nippel von Männern und Frauen posten, bei denen es schwer bis unmöglich ist, sie zu unterscheiden.» Die drei Studenten haben dazu den Instagram-Account «genderless_nipples» ins Leben gerufen. Sie wollen die weibliche Brustwarze damit nicht nur auf Social Media, sondern auch im wirklichen Leben enttabuisieren. (noo)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
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14 Kommentare
  • Roland  Benz , via Facebook 18.12.2016
    Die Nippelrebellinnen dürfen zu recht stolz auf sich sein. Da haben sie Instagramm aber eins ausgewischt. Auf Pornhub ginge das Ganze noch etwas einfacher.
  • Didier  Eisenring , via Facebook 17.12.2016
    Unterwegs in der Mission, unsere Welt für zukünftige Generationen besser zu machen. Beste Schulbildung, Studium in NY und eine klare Vision. Nippel in Social Media, das wird die Kinder Afrikas freuen!
  • Aegerter   Fritz aus Luzern
    17.12.2016
    Was für eine super Leistung, dies bringt die Welt sicher weiter, macht sie sicherer und löst viele Probleme die wir haben. Ich hoffe einfach, dass die Dame nicht mit Stipendien in Amerika studieren kann, und somit meine Steuern für solch überflüssige Arbeiten verschwendet weren.
    • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
      17.12.2016
      Die hat mit absoluter Sicherheit ein Kunststipendium und sie hat damit Nippel-Kunst gemacht.
    • Vreneli  Meier 17.12.2016
      Ja, sowas bringt die Welt weiter. Es geht nicht in erster Linie um Brustwarzen, sondern um eine verlogene Doppelmoral und die weltweite Bevormundung durch gewisse Konzerne. Eine weibliche Brustwarze ist so verwerfliche, dass man die Welt davor schützen muss. Mord, Drogenkriege, Terroranschläge u.s.w. sind dagegen so banal und alltäglich, dass es gar nicht mehr auffällt, wenn die Medien täglich voll sind damit. Mach dir darüber einmal Gedanken, vielleicht kommst dann auch du einen Schritt weiter
  • Georg  Kuster 17.12.2016
    Gewaltig, unglaublich, phantastisch, noch nie dagewesen! Brustwarzen im Internet! Eine Sensation die ihresgleichen sucht. Verleiht sofort den Bundesverdienstorden, den Prix Garantie und den Prix Walo!
  • Thomas  Mueller , via Facebook 17.12.2016
    Schön, dass die wahren Probleme auf unserer Erde von diesen Jungen erkannt und entschlossen bekämpft werden.