Sobald Kinder im Haus sind Schluss mit der Schlemmerei

Gesünder, frischer, regelmässiger: So lautet die Devise von Schweizer Eltern, sobald sie Nachwuchs bekommen. Nicht nur beim Essen, sondern auch beim Alkohol machen sie gehörige Abstriche.

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Schweizer Paare ändern ihr Ess- und Trinkverhalten, sobald sie Nachwuchs bekommen. Das schreibt die «Schweiz am Sonntag» heute und bezieht sich damit auf eine neue Untersuchung der Basler Versicherung.

Demnach gaben über 30 Prozent der 2500 befragten Eltern an, dass sie wegen der Kinder ihre Ernährungsgewohnheiten umgestellt hätten. Gesünder, frischer, regelmässiger lautet die Devise als Familie. «Besonders wichtig sind Eltern gemeinsame Mahlzeiten zu fixen Zeiten», sagt Studienautor Stefan Schneider. Zudem würden sie darauf achten, dass weniger Fertigprodukte, dafür mehr Früchte und Gemüse auf die Teller kommen.

«Auch der Konsum von Süssgetränken und Alkohol schränken sie ein», sagt Schneider. Kurz gesagt: Chips und Bier vor dem Fernseher weichen Quinoasalat und Wasser am Stubentisch. Schneider geht von einem gesellschaftlichen Trend zu bewusster Ernährung aus.

Ausgewogen und selbstgekocht soll es sein

Das bestätigt auch Brigitte Rychen, Leiterin der Fachstelle PEP am Inselspital Bern gegenüber der «Schweiz am Sonntag». «Auf ausgewogene und selbstgekochte Mahlzeiten legen heute viele Familien grossen Wert», sagt sie. Die meisten Mütter und Väter würden davon ausgehen, dass ausgewogene Ernährung die Entwicklung fördere und Krankheiten vorbeuge.

Das Bedürfnis bei der Ernährung der Kinder, alles richtig machen zu wollen, führe auch zu einem grossen Druck, sagt Rychen. «Bei uns melden sich vermehrt Eltern, die Angst haben, Fehler zu machen.» (stj)

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 05.12.2016
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1 Kommentare
  • Georg  Kuster 04.12.2016
    Das war schon vor 40 Jahren so. Allerdings musste man sich damals als Eltern nicht so gross umstellen, da selber frisch kochen normal war. Das fällt heute nur auf, weil die jüngere Generation Fastfood isst.