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Muss Hausbesitzer für Fluglärm entschädigen: Zürcher Flughafen Unique. (Unique)
Der Genfer Flughafen zum Beispiel setzt zum Verscheuchen von Vögeln Kanonen ein, deren laute Explosionen vom Kontrollturm aus ausgelöst werden können, erklärt Jean-Philippe Roy, der Sprecher von Genf-Cointrin.
Weiter werden auch Leucht- und Laserraketen verwendet. Ein Team von sechs Personen überwacht zudem die Pisten, um jede Gefahr in Federn zu verjagen.
Ähnlich wie der Flughafen Genf geht auch Unique, der Zürcher Flughafen, vor. «Wir machen alles, um Vögel fernzuhalten», sagte Unique-Sprecherin Jasmin Bodmer. Daher gebe es auch wenig Vogelschlag. So sorgt Unique dafür, dass es wenig Nahrung wie etwa Mäuse für Vögel gibt.
Vögel werden ebenfalls mit Lärm vertrieben. Weiter lässt man das Gras hoch wachsen, damit sich bodenbrütende Vögel ihre Nester anderswo bauen. Ein Vogelschlagexperte beobachtet zudem täglich, wo sich Vögel in Flughafennähe aufhalten.
14 Kollisionen im letzten Jahr
Im vergangenen Jahr gab es schweizweit insgesamt 14 leichte Zusammenstösse zwischen Vögeln und kommerziellen Flugzeugen. Drei Maschinen mussten daraufhin repariert werden, wie Mireille Anne Fleury, Sprecherin des Bundesamtes für Zivilluftfahrt ausführte.
Auf den kleineren Flugplätzen, wo es weniger Luftverkehr gibt, sind keine so spektakulären Massnahmen nötig. Werden Vögel auf der Piste entdeckt, kann der Kontrollturm das Starten oder Landen verzögern. (SDA/snx)