So ticken unsere Städte Der grosse Lebensqualitäts-Report 2016

In Genf ist es eng, Bern hat die höchste Suidzidrate und in St. Gallen ist die Luft am saubersten. Das verrät ein Blick in die Schweizer Städtestatistik 2016.

In Schweizer Städten lebte es sich gut. Doch jede Stadt hat ihre Vor- und Nachteile (Symbolbild). play
In Schweizer Städten lebte es sich gut. Doch jede Stadt hat ihre Vor- und Nachteile (Symbolbild). Keystone

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Wie lebt es sich in Schweizer Städten? Das wollte das Bundesamt für Statistik wissen und nahm die Städte Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Luzern, St. Gallen und Lugano unter die Lupe.

Die Städter wurden zu 25 Punkten abgefragt, um herauszufinden, wie gross die Lebensqualität ist. Diese Woche stellte das Bundesamt die Statistik zur Lebensqualität online. BLICK zeigt die wichtigsten Resultate der Studie.

Einkommen und Erwerb

Die Fleissigsten sind die Berner. Etwa 85 Prozent der 15- bis 64-jährigen Berner arbeiten, dicht gefolgt von den Zürchern. Das Schlusslicht bilden die Luganesi mit einer Erwerbsquote von etwa 70 Prozent.

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Bundesamt für Statistik

In Lausanne ist die Arbeitslosenquote mit fast sieben Prozent am höchsten. Grundsätzlich hat es in den Städten mehr Arbeitslose als in den Agglomerationen.

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Wohnsituation

In Genf leben die Menschen am engsten aufeinander. In fast einem Fünftel der Genfer Wohnungen lebt mehr als eine Person pro Zimmer. Am meisten Platz in ihrem Zuhause haben die Luzerner. Weniger als fünf Prozent haben kein Zimmer für sich alleine zur Verfügung.

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Bundesamt für Statistik

In der Ostschweiz ist die Wohnungssuche am einfachsten: St. Gallen hat von den beobachteten Städten die meisten leer stehenden Wohnungen. In Lausanne dagegen stehen fast keine Wohnungen leer – sogar noch weniger als in Zürich. 

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Gesundheit

Erkrankungen des Kreislauf- und Atmungssystems sind Indikatoren für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung. Am schlechtesten ist diese in Lugano und Basel. In Genf und St. Gallen gibt es am wenigsten Todesfälle aufgrund von Erkrankungen des Kreislauf- und Atmungssystems. Das Risiko, an einer solchen Krankheit zu sterben, ist für Männer in allen Städten doppelt so gross wie für Frauen.

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Am meisten Suizide gibt es gemäss der Statistik bei den Bernern, dicht gefolgt von den Luzernern. Am wenigsten Selbsttötungen gibt es in Lugano. In allen Städten bringen sich deutlich mehr Männer um als Frauen.

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Qualität der Umwelt

Lugano ist besonders grün. Die Tessiner Stadt weist fast 70 Prozent Grünflächen auf. Schlusslicht ist Basel mit einem Grünanteil von nur etwa zehn Prozent. 

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Trotzdem ist die Luftqualität in Lugano mangelhaft. Die meisten aufgeführten Städte haben weniger stark belastete Luft. Am besten ist die Luft in St. Gallen. 

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Mobilität

Gehts um die Kosten für Mobilität, ist Zürich am teuersten. Der Preis einer Monatskarte innerhalb einer Strecke von fünf bis zehn Kilometern kostet hier am meisten. Am billigsten sind die Monatskarten von Lausanne und Lugano. Sie kosten mehr als zehn Franken weniger als in Zürich.

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Bei der Verkehrsmittelwahl vertrauen die Zürcher mit über 60 Prozent auf den öffentlichen Verkehr. Nur etwas mehr als ein Fünftel fährt mit dem Auto zur Arbeit. In Lugano ist es genau umgekehrt: Mehr als 60 Prozent benutzen das Auto für den Arbeitsweg und nur etwas mehr als 20 Prozent den öffentlichen Verkehr. 

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Kultur

Basel ist die Kulturhauptstadt der Schweiz. So gibt es etwa vier Mal so viele Museen wie in Genf. Bei den Theatern schneidet Basel am zweitbesten ab. Doch auch Bern hat ein breites kulturelles Angebot vorzuweisen. Zürich als grösste Stadt der Schweiz bewegt sich lediglich im Mittelfeld bei der Anzahl Museen, Theater und Kinos pro Einwohner.

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Bundesamt für Statistik

Luzern ist bei Museumsbesuchern die beliebteste Stadt, während Zürich am meisten Theaterbesucher anzieht.

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Demografie 

In der Uno-Stadt Genf leben am meisten Ausländer. Nur etwa 50 Prozent der Einwohner sind Schweizer. In Luzern dagegen sind fast 80 Prozent Schweizer. Betrachtet man die Agglomerationen, ergibt sich ein ähnliches Bild.

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(vac)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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