BERN – Sterben müssen wir alle einmal. Doch an was? Hier sind die neusten Erkenntnisse des Bundesamts für Statistik.Die Schweizer sterben hauptsächlich aus zwei Gründen: Entweder an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder an Krebs. Dies teilte das Bundesamt für
Gesundheit mit. Allerdings scheint sich bei den Todesursachen eine Verschiebung abzuzeichnen: Der Krebs ist auf dem Vormarsch! 26 Prozent aller Schweizer sterben daran. Noch ist er der zweithäufigste Grund, doch die Krebssterblichkeit sinkt nur langsam. Die Herz-Kreislauf-Krankheiten dagegen nehmen als Todesursache rasant ab. Mit einer Rate von 37 Prozent stehen sie bis jetzt noch an erster Stelle der Todesursachen. Der starke Rückgang der Herz-Kreislauf-Krankheiten ist laut Christoph Junker vom Bundesamt für Statistik vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: «Einerseits wirken die Präventionsmassnahmen und andererseits haben wir neue, verbesserte Therapien.»Im Detail bedeutet dies:Die Menschen rauchen wenigerImmer mehr schaffen die Rauch-EntwöhnungMenschen im mittleren Alter treiben mehr SportDas Ernährungsbewusstsein ist gestiegenDie Infrastruktur hat sich verbessert – Menschen kommen schneller ins SpitalTherapien sind besser und effizienter gewordenFortschritt im Medikamentenwesen(bbx)