In Basel wird heute das zweitgrösste Einkaufszentrum der Schweiz eröffnet So sieht die Migros der Zukunft aus

  • Publiziert: 24.09.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Marcel Speiser (Text) und Philippe Rossier (Fotos)

Nichts nervt beim Einkaufen mehr, als von anderen Wägeli ständig angefahren zu werden. Deshalb gibt die neue Migros den Konsumenten vor allem viel Platz.

Heute geht die Migros der Zukunft auf. In Basel, im neuen Shoppingcenter Stücki. Auf 4700 Quadratmetern hat die Migros ihren neuen Vorzeige-Supermarkt realisiert. So wie er sollen nach und nach alle 550 Migros-Läden aussehen.

Auffallend vor allem: Der neue Laden wirkt fast leer. Es hat riesige freie Flächen und breite Gänge. Mit voller Absicht: Denn die Migros hat in Kundenbefragungen herausgefunden, dass die Konsumenten in erster Linie viel Platz wünschen. Es nervt sie, wenn sie sich mit dem Wägeli einen Weg durch Menschenmassen bahnen müssen. Und dabei ständig von anderen Shoppern angefahren werden.

Zudem zeigt die Migros mit den grosszügigen Läden: Seht her, Konsumenten. Bei uns ist es einladender und schöner als bei den Discountern. Einkaufen soll in der neuen Migros ein Vergnügen sein. Auch dank einem Farb-Leitsystem, das von Hirnforschern und Farbpsychologen ausgetüftelt wurde.

Im Basler Stücki feiert nicht nur die Migros der Zukunft Premiere. Dort steht auch der erste «Depot-Interio» der Schweiz. Er bietet alles fürs Einrichten der eigenen vier Wände. Zudem eröffnet in Basel der erste Schweizer «Saturn»-Elektronikmarkt. Insgesamt gibt es im Center 120 Läden – nur das Duo Shoppi/Tivoli in Spreitenbach AG hat mehr.

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