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Der Kurzzeit-Armeechef Roland Nef (49) hat sich im Strafverfahren und beim Ernennungs-Verfahren zum Armeechef durchwegs renitent gezeigt. Dies zeigt der Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zur Affäre Nef.
Schon bei der Durchsuchung seiner Wohnung am 26. Januar 2007 zeigte sich Nef offenbar nicht kooperativ. Nach eigenen Angaben wurde er in Handschellen auf den Polizeiposten gebracht.
Noch deutlicher zeigte sich Nefs Weigerungshaltung im Gespräch mit Beamten der Sicherheitsüberprüfung im Dezember 2007.
Diese verlangten von Nef, dass er und Bundesrat Samuel Schmid (61) ein Dokument unterschreiben, mit dem Nef bezeugt, den Bundesrat «vollumfänglich» über das Strafverfahren zu orientieren.
Laut dem GPK-Bericht weigerte sich Nef während 20 Minuten, das Formular entgegenzunehmen. Das Gespräch sei «mühsam und emotional» gewesen, Nef habe «alle Register» gezogen.
Erst als die Sicherheitsprüfer mit einer negativen Beurteilung drohten, war Nef bereit, das Formular zu behändigen.
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<b>Stur</b> Gegen Roland Nef war wiederholt massiver Druck nötig. (Keystone)