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Viele Bilder aus der verschneiten Schweiz erreichten die Redaktion. Die besten präsentieren wir hier. So wie das von Georg Visny aus Horgen ZH. Er besucht seine Kinder und Enkelkinder im Glarnerland und hat vom Wintergarten aus einen prächtigen Blick auf den verschneiten Glärnisch.
Doch seit heute ist der Himmel wolkenverhangen – es wird wärmer. Während im neuenburgischen Brévine gestern noch -29,9 Grad gemessen wurden, steigt das Thermometer jetzt kontinuierlich.
Im Flachland erreichen morgen die Temperaturen die Nullgradgrenze. Am Vormittag fällt wieder Schnee – der aber in Regen übergehen könnte. Das heisst: Glatteisgefahr!
Chaos in den USA
Im Ausland herrscht teilweise Chaos: Ein heftiger Schneesturm im Nordosten der USA hat den Verkehr weitgehend lahmgelegt. In Teilen Nordamerikas lag der Schnee bereits 50 Zentimeter hoch. Die New Yorker Flughäfen John F. Kennedy und LaGuardia sowie der Flughafen Newark in New Jersey setzten gestern den Betrieb aus.
In den Bundesstaaten Massachusetts und Maine wurde wegen der erwarteten Neuschnee der Notstand ausgerufen. In Columbia in South Carolina gab es gar den ersten nennenswerten Schnee seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1887. In Atlanta im Staat Georgia lagen zwar nur 2,5 Zentimeter, es war aber die erste weisse Weihnacht seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.
Eisregen in Moskau
Auch Europa kämpft seit Tagen mit Schnee und Eis. So kam es kurz vor Weihnachten zu massiven Behinderungen auf Flughäfen wie Brüssel, Paris oder London-Heathrow. Betroffen waren auch Verbindungen mit der Schweiz. In Deutschland herrschten auf Schiene und Strasse prekäre Verhältnisse.
Nicht extremer Frost oder Schnee, sondern die für den russischen Winter ungewöhnlich milde Temperaturen mit Eisregen statt Schnee sorgten in Russland für Chaos im Verkehr. Wegen Glatteis fielen auf den beiden grossen Flughäfen der Hauptstadt heute dutzende Flüge aus, wie russische Nachrichtenagenturen berichteten. (num/SDA)