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Von Ausschlafen ist dann also schon mal keine Rede. Gestern gings um 6.45 Uhr los, heute weckten 21 Böllerschüsse die sieben Bundesräte. Von Olten nach Zürich, anschliessend im Superpuma an den Genfersee zum Diner auf Schloss Vuillerens. Und heute von Vevey nach Moiry und Grimentz. Den Abschluss macht die Fafleralp im Lötschental. Das Bundesratsreisli hats in sich.
Der alljährliche Ausflug führt das Septett quer durch die Schweiz. Und das ist übrigens weltweit einzigartig: In den USA dürfen beispielsweise Präsident und Vizepräsident nie zusammen reisen. Doch in der Schweiz fürchten sich die Bundesräte offenbar nicht vor Attacken. Klar, auch sie werden gut beschützt. Doch sie plauderten locker und ohne Berührungsängste mit der Bevölkerung. Und liessen sich natürlich auch einen guten Tropfen nicht entgehen.
Demzufolge war die Laune bei der Landesregierung wunderprächtig. Das scheint sie aber auch im Politalltag in Bern zu sein: Seit der Abwahl von Christoph Blocher sei die Stimmung im Bundesrat viel besser, betonte Pascal Couchepin. (spj)