Silvester 2016 wird streng bewacht Prosit Neujahr, Polizei!

Nach dem Terroranschlag von Berlin werden die Sicherheitsmassnahmen für Silvester hochgefahren – auch in der Schweiz.

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Vor nicht einmal zwei Wochen raste Attentäter Anis Amri (†24) am Berliner Breitscheidplatz mit einem Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt. Zwölf Menschen kamen ums Leben. Die deutsche Hauptstadt steht unter Schock – trotzdem werden heute bis zu einer Million Menschen zur grossen Silvesterparty am Brandenburger Tor erwartet. 

Die Berliner Polizei hat aufgerüstet: An den Zufahrten der Festmeile werden Betonblöcke und schwere Einsatzfahrzeuge aufgestellt. Ausserdem werden die Beamten mit Maschinenpistolen bewaffnet sein.

In Basel bleiben Beton-Elemente stehen

Nach dem Anschlag in Berlin wurde der Basler Weihnachtsmarkt mit Betonklötzen abgeriegelt. play
Nach dem Anschlag in Berlin wurde der Basler Weihnachtsmarkt mit Betonklötzen abgeriegelt. GEORGIOS KEFALAS

Das Attentat wirft seine Schatten bis in die Schweiz. Der Basler Weihnachtsmarkt wurde nach dem 19. Dezember mit Betonelementen verbarrikadiert. Diese werden auch über Silvester an allen möglichen Zufahrten zum Marktgelände stehen bleiben.

Die Stadtpolizei Zürich will dieses Jahr «deutlich mehr Personal einsetzen», heisst es auf Anfrage von BLICK. Ähnlich tönt es bei der Kantonspolizei St. Gallen: «Wir sind mit erhöhter Patrouillenzahl im Einsatz», so Sprecher Florian Schneider – obwohl es keine konkreten Hinweise auf Bedrohungen gebe. Gerade bei Grossanlässen sei man auf aufmerksame Bürger angewiesen, sagt der Polizeisprecher: «Wir raten der Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend der Polizei zu melden.»

Ruhe im Thurgau

Ruhiger geht es im Kanton Thurgau zu. Dort werden keine Betonelemente aufgebaut – und auch das Polizeiaufgebot wird nicht erhöht. Der Grund: Im Thurgau gibt es laut Kantonspolizei keine Grossveranstaltungen an Silvester und Neujahr.

Im Kanton Bern hingegen wird jeder Mann gebraucht. «Wir tun alles, um der Bevölkerung die grösstmögliche Sicherheit zu bieten», sagt Polizeisprecher Christoph Gnägi. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nicht: «Trotz aller Massnahmen können Ereignisse wie jene in Berlin auch bei uns nicht ganz ausgeschlossen werden.» Auf taktische Details will die Berner Polizei nicht eingehen, man werde aber «erhöht präsent» sein.

Publiziert am 31.12.2016 | Aktualisiert am 01.01.2017
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12 Kommentare
  • marc  klauser aus schmitten
    31.12.2016
    Egal was passiert. Dieses scheinheilige Getue der Regierung ist so oder so im Eimer. Niemand weis mehr wem man vertrauen kann. Sicher ist eins: Der Justiz auf sicher nicht.
  • Dracomir  Pires aus Bern
    31.12.2016
    Rigorose Grenzüberwachung ist angesagt inkl. Totalüberwachung aller Mitglieder des "friedlichen und toleranten Glaubens". Dass Maurer die ersten Soldaten an die Grenzen stellt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, genügt aber bei Weitem noch nicht.
  • Alex  Grendelmeier aus Aarburg
    31.12.2016
    Das Bild aus Basel beweist, dass die westliche Welt innerhalb weniger Jahre fundamental verändert wurde. Und es gibt kein Zurück. Auch unsere Toleranz hilft da nicht weiter.
  • Georg  Kuster 31.12.2016
    Sinnlose Steuergeld Verschwendung. Terror lässt sich auch am 31. Dezember nicht durch Polizei aufhalten. Würde sich terror von der Polizei aufhalten lassen, gäbe es seit 40 Jahren keinen mehr. Das ist nichts als Populismus und Panikmache nach amerikanischem Vorbild um das eigene Volk in Angst zu halten und es so einfacher beeinflussen zu können. Systematische, lückenloser Überwachung aller Ausländer aus dem nahen Osten und Afrika wäre die Lösung.
  • Anton  Keller 31.12.2016
    Tja, offene Grenzen aber dafür eingezäunte Weihnachtsmärkte, Stadien, etc. etc.