Hooligans: Sieben nach Schnellverfahren verurteilt
ST. GALLEN – Zack, zack: Die Holligans, die nach dem Match SC St.Gallen gegen Grasshoppers Zürich verhaftet worden waren, sind im Schnellverfahren verurteilt und entlassen worden.
Aktualisiert um 17:25 | 30.10.2009
Sieben von acht Hooligans, die am Mittwoch nach den Ausschreitungen beim Fussballmatsch FC St. Gallen gegen Grasshoppers Zürich verhaftet wurden, sind nach einem Schnellverfahren abgeurteilt worden. Alle acht sind heute aus der Haft entlassen worden.
Sechs der GC-Anhänger gehen nach dem erstmals angewendeten Schnellverfahren mit einem Strafbescheid in der Tasche nach Hause, wie Thomas Hansjakob, leitender Staatsanwalt von St. Gallen, sagte. Details zu den Strafen werde die Staatsanwaltschaft am Montag bekanntgeben.
Gegen einen Verhafteten wurde das Verfahren aufgehoben, weil dem jungen Mann nichts nachzuweisen war. Bei einem weiteren Verhafteten brauche es noch zusätzliche Abklärungen, sagte Hansjakob. Er werde aber ebenfalls aus der Haft entlassen.
Erstmals Schnellverfahren
Nach den Krawallen vom Mittwochabend wurden gegen die Hooligans erstmals Schnellverfahren durchgeführt. Ein Untersuchungsrichter hatte die Festnahme der Randalierer wegen Verdachts auf Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch, nach dem Fussballspiel angeordnet.
Das Schnellverfahren hatte für die Hooligans laut Polizeisprecher Benjamin Lütolf einschneidende Konsequenzen. Sie fehlten am Donnerstag und heute am Arbeitplatz, in der Schule oder zu Hause.
Bei den Krawallen rund um den Match am Mittwochabend wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match trafen gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen.
Zürcher Staatsanwaltschaft beantragt U-Haft
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt für den 25-jährigen Schweizer, der nach dem Fussballspiel FC Zürich gegen FC Basel (2:2) vom vergangenen Mittwoch einen Polizisten verletzt hatte (Blick.ch berichtete). Die andern zwölf verhafteten Personen sind wieder auf freiem Fuss.
Der Mann sei heute von der Staatsanwaltschaft befragt worden, so René Ruf von der Stadtpolizei Zürich. Weitere Angaben könne er aus Persönlichkeitsschutz nicht machen.
Im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel kam es beim Bahnhof Altstetten zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen und der Polizei. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Er wurde mit Füssen getreten und zog sich Prellungen und Schürfungen am Kopf zu. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.
Insgesamt nahm die Stadtpolizei Zürich 13 Personen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren fest. Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Hinderung einer Amtshandlung und verschiedene Übertretungen vorgeworfen. (SDA/gux)
Sechs der GC-Anhänger gehen nach dem erstmals angewendeten Schnellverfahren mit einem Strafbescheid in der Tasche nach Hause, wie Thomas Hansjakob, leitender Staatsanwalt von St. Gallen, sagte. Details zu den Strafen werde die Staatsanwaltschaft am Montag bekanntgeben.
Gegen einen Verhafteten wurde das Verfahren aufgehoben, weil dem jungen Mann nichts nachzuweisen war. Bei einem weiteren Verhafteten brauche es noch zusätzliche Abklärungen, sagte Hansjakob. Er werde aber ebenfalls aus der Haft entlassen.
Erstmals Schnellverfahren
Nach den Krawallen vom Mittwochabend wurden gegen die Hooligans erstmals Schnellverfahren durchgeführt. Ein Untersuchungsrichter hatte die Festnahme der Randalierer wegen Verdachts auf Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch, nach dem Fussballspiel angeordnet.
Das Schnellverfahren hatte für die Hooligans laut Polizeisprecher Benjamin Lütolf einschneidende Konsequenzen. Sie fehlten am Donnerstag und heute am Arbeitplatz, in der Schule oder zu Hause.
Bei den Krawallen rund um den Match am Mittwochabend wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match trafen gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen.
Zürcher Staatsanwaltschaft beantragt U-Haft
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt für den 25-jährigen Schweizer, der nach dem Fussballspiel FC Zürich gegen FC Basel (2:2) vom vergangenen Mittwoch einen Polizisten verletzt hatte (Blick.ch berichtete). Die andern zwölf verhafteten Personen sind wieder auf freiem Fuss.
Der Mann sei heute von der Staatsanwaltschaft befragt worden, so René Ruf von der Stadtpolizei Zürich. Weitere Angaben könne er aus Persönlichkeitsschutz nicht machen.
Im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel kam es beim Bahnhof Altstetten zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen und der Polizei. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Er wurde mit Füssen getreten und zog sich Prellungen und Schürfungen am Kopf zu. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.
Insgesamt nahm die Stadtpolizei Zürich 13 Personen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren fest. Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Hinderung einer Amtshandlung und verschiedene Übertretungen vorgeworfen. (SDA/gux)
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