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Micheline Calmy-Rey will die Diskussion für eine Kandidatur der Schweiz für den Sicherheitsrat bis im Jahr 2020 lancieren. Das müsse jetzt in den interessierten Kreisen und Gremien diskutiert werden. Immerhin sei die Schweiz der 14.-grösste Beitragszahler der Uno und solle damit auch in den wichtigsten Gremien vertreten sein, so die Aussenministerin. Auch eine Kandidatur für die Kommission für Friedenskonsolidierung 2011 wird erwogen.
Insgesamt zog die Bundesrätin heute eine positive Bilanz der ersten fünf Jahre Schweizer Uno-Mitgliedschaft: Diese habe die Präsenz und Glaubwürdigkeit der Schweiz in der internationalen Politik verbessert. Die Schweiz werde ihr Engagement der flexiblen Kooperation auch weiter fortsetzen und ihre Rolle als nicht interessengebundene Brückenbauerin wahrnehmen.
Calmy-Rey trat ausserdem erneut für eine personelle Verstärkung des Schweizer Beitrags bei friedenserhaltenden Missionen der Uno ein. Zu allfälligen neuen Schweizer Engagements – wie etwa für die neue Friedensmission in Darfur – machte Calmy-Rey aber noch keine Angaben. Erst müsse das Mandat klar sein. Der Schweizer Anteil an den Kosten dieser Mission dürfte laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rund 40 Millionen Franken betragen. (AP/gux)
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Micheline Calmy-Rey will die Kandidatur der Schweiz für den Uno-Sicherheitsrat besprechen. (Reuters)