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Das Verdikt gestern Abend hätte klarer fast nicht sein können: Von 48 Zürcher SVP-Delegierten votierten 47 dafür, Blocher für die Schmid-Nachfolgewahl am 10. Dezember ins Rennen zu schicken. Eine einzige abweichende Stimme gab es also – gemäss «Radio 1» gehört sie Margreth Rinderknecht.
Die Abstimmung war nicht anonym, sondern erfolgte per Handheben. Dass sie es wirklich war, die sich erdreistete, ein Zeichen gegen die Rückkehr Blochers in die Regierung zu setzen, mag Margreth Rinderknecht gegenüber Blick.ch nicht bestätigen. Sie sei bei der «interessanten Diskussion über Strategie» dabei gewesen und hätte dann abgestimmt – mehr lässt sich die Bäuerin zu diesem Thema nicht entlocken.
Sie schimpft stattdessen über die – männlichen oder weiblichen – «Waschweiber», die über die eigentlich geheime Abstimmung getratscht hätten. Zu den Zürcher SVP-Delegierten gehört Rinderknecht, weil sie im Vorstand des kantonalen Bauernverbandes sitzt. (hhs)
Nur eine Person wagte es, sich gegen Christoph Blocher auszusprechen.- Keystone