Sie starben in den Alpen Das sind die toten Deutschen vom Monte Rosa Massiv

ZERMATT VS - Die beiden Dresdner Thomas G.* (†50) und Kristian B.* (†36) stürzten am Wochenende am Monte Rosa Massiv in den Tod. Sie wollten sich im Gegensatz zu ihrem Kollegen nicht von den Rettern ins Tal bringen lassen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schimmel-Alarm in der beliebten Baby-Giraffe! Sophies schmutziges Geheimnis
2 Ärzte des Zürcher Kinderspitals schlagen Homöopathie-Alarm ...
3 Zürcher Versicherungs-Chef macht «Plauschfahrt» Mit 174,7 km/h auf...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Sie standen zu dritt auf dem Zwillingsgletscher am Monte Rosa Massiv. Ein Mann winkt dem Rettungs-Helikopter zu. Seine beiden Freunde stehen in Ausrüstung neben ihm. Es ist das letzte Bild des deutschen Bergsteiger-Trios. Es entstand am Sonntag gegen 14 Uhr. Wenige Stunden später sind zwei der drei Alpinisten tot.

Letzte Aufnahme der Verunfallten am Castor play
Letzte Aufnahme der verunfallten Bergsteiger am Castor. Matthias Taugwalder

Das Drama begann mit einem Rettungseinsatz. Einer der Männer litt an Höhenkrankheit und musste ins Tal. Seine beiden Begleiter setzen ihre Tour trotz Bedenken der Retter fort. Ein tödlicher Fehler. Laut der «Bild»-Zeitung handelt es sich bei den Opfern um die beiden Sachsen Thomas G.* (†50) und Kristian B.* (†36). Sie rutschten auf dem Gipfel-Grat zum Castor in 4200 Metern Höhe auf einer Eisplatte aus, stürzten 400 Meter in die Tiefe und prallten gegen einen Felsen. Sie waren als Zweierseilschaft unterwegs. 

Das Monte Rosa Massiv hatte Anfang Woche eine schlimme Serie von Bergunglücken zu verzeichnen. Innert 30 Stunden starben dort sechs Alpinisten (BLICK berichtete). (dr)

*Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 02.09.2016 | Aktualisiert am 02.09.2016
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

1 Kommentare
  • Markus  Immer aus Dumagete
    03.09.2016
    Höhenkrankheit auf ca. 4000 Meter? Die waren offensichtlich alle nicht fit und haben sich massive überschätzt. Eine typische Deutsche Eigenschaft! "wir schaffen das..." eh.....!