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Wer vor die Türe geht, muss sich derzeit besonders warm anziehen. Die Temperaturen klettern im Norden fast nirgends mehr über den Gefrierpunkt. Und es wird wohl nicht bei einem so genannten Eistag bleiben.
«Die allgemeine Wettersituation ist relativ stabil», erklärt Sabine Balmer von SF Meteo. «Die Lage bringt kalte Luft von Russland.» Damit strömt sibirische Kälte ins helvetische Flachland. Bis zum Wochenende fallen die Temperaturen immer weiter. Es erwarten uns Temperaturen von minus 8 bis 6 Grad – Höchstwerte, nota bene!
Am kältesten wird es klassischerweise in den Hochtälern, den Alpen und auf den Bergen. Im Flachland muss sich vor allem die Ostschweiz auf besonders tiefen Temperaturen einstellen.
Steigt nun die Chance auf weisse Weihnachten? Nicht unbedingt. «Die kalte Luft aus dem Osten ist relativ trocken», sagt Wetterfrau Balmer. Gegen Ende ist zwar mit etwas Schnee zu rechnen, ob es allerdings bis zum Weihnachtsfest auch im Flachland für die weisse Pracht reicht, ist noch offen.
Bis dahin müssen sich aber Herr und Frau Schweizer auf frostige Tage einstellen. Die momentane Wetterlage dürfte noch bis gut in die nächste Woche anhalten.
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Müssen die nächsten Tage beim Arbeiten frieren: Die SF-Meteo-Mannschaft. (Keystone)