Schwierige Rettung Rega birgt Frau aus Schlucht bei Thun

THUN BE - Glück im Unglück in der Cholereschlucht bei Thun: Die Rega rettete in der Nacht auf Mittwoch eine junge Frau nach einem Sturz aus einem engen Tal. Bäume, Schnee und Dunkelheit erschwerten den Einsatz.

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Trotz erschwerten Bedingungen zeigte die Rega-Crew in der Dunkelheit der Nacht auf Mittwoch grossen Einsatz: In der Cholereschlucht bei Thun verunglückte eine junge Frau. Sie hatte sich bei einem Sturz verletzt und konnte nicht mehr weitergehen. Die Rettungsflugwacht spricht von einem schwierigen Nachteinsatz bei Schnee und Kälte.

Landung und Benutzung einer Rettungswinde nicht möglich

Die junge Frau war zusammen mit zwei Begleiterinnen auf einem Wanderweg unterwegs. Sie stürzte in der Nähe der Hundschüpfeflue, wie die Rega am Donnerstag mitteilte. Weil die Schlucht vom Thunersee hinauf in Richtung Goldiwil an dieser Stelle eng sei und viele Bäume aufweise, habe der Rega-Helikopter nicht landen können.

Es war nicht einmal möglich, die Frau mit Hilfe einer Rettungswinde zu bergen. Deshalb setzte die Crew Wilderswil der Rega eine Notärztin und einen Rettungsspezialisten des Schweizer Alpenclubs (SAC) in der Nähe der Unfallstelle ab. Zwei weitere Bergretter des SAC erreichten die Unfallstelle zu Fuss.

Dunkelheit und Schnee erschwerten die Rettung

Nach der medizinischen Erstversorgung der jungen Frau mussten die Retter dann die Patientin 100 Meter weit zu einer Lichtung tragen. Dort konnten die junge Frau und die Notärztin mit Hilfe der 90 Meter langen Rettungswinde ausgeflogen und direkt zum Dach eines Spitals geflogen werden. Mit Hilfe der drei SAC-Bergretter verliessen die Begleiterinnen der verunglückten Frau die Schlucht zu Fuss.

Die Rega schreibt, Einsätze mit der Rettungswinde in der Nacht seien sehr anspruchsvoll, weil es für die Crews schwierig sei, in der Dunkelheit die Distanzen einzuschätzen und das Gelände zu lesen. Im Fall der Bergung aus der Cholereschlucht seien der vom Rotorabwind herumgewirbelte Schnee sowie die enge Schlucht erschwerend dazugekommen. (SDA)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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1 Kommentare
  • Burkhard  Vetsch 12.01.2017
    Es ist gewaltig, was die REGA und die Notärzte leisten.
    Vielen Dank.
    Hoffe nur, das ich sie brauche, zahle aber gerne den Beitrag.