In den Fluten ertrunken Schweizer stirbt in Kolumbien

BOGOTA - Der in Bolivien tätige Schweizer Entwicklungshelfer Bernard Perrin (†40) ist während einer privaten Ferienreise in Kolumbien ertrunken.

  • Publiziert: 18.01.2012, Aktualisiert: 26.01.2012

Der 40-jährige Mitarbeiter der Westschweizer Organisation «E-CHANGER» war seit Anfang Monat mit seiner Frau Sarah F. und einem Freund privat unterwegs.

Dabei ertrank er an der Karibik-Küste des Nationalparks Tayrona im Norden Kolumbiens, wie «E-CHANGER» mitteilte.

Laut kolumbianischen Medien sei Perrin an den abgelegenen Strand «Playa Brava» gegangen. Wegen starker Winde seien die Wellen sehr hoch gewesen.

Gemäss «elheraldo.co» gab es deshalb Warnungen, nicht ins Meer zu gehen.

Bernard Perrin ignorierte offenbar diese Warnungen. Laut dem lokalen Zivilschutz-Direktor Eduardo Velez sei Perrin gegen 15 Uhr von einer Welle verschluckt worden.

Perrins Leiche wurde erst acht Stunden später gefunden und mit dem Hubschrauber in die nächstgelegene Stadt St. Martha transportiert.

Perrin war seit 2009 für «E-CHANGER» in Bolivien stationiert und arbeitete auch als Korrespondent für die Genfer Zeitung «Le Courrier».

Die Organisation «E-CHANGER» mit Sitz in Freiburg ist spezialisiert auf den Einsatz freiwilliger Fachpersonen, die Partnerorganisationen stärken sollen. (SDA/sas)

Top 3

1 Mega-Stau vor Gotthard Todes-Crash: Bernardino-Route gesperrtbullet
2 Betrug ruiniert Rentner «Wir haben unser Erspartes in sie investiert!»bullet
3 Drei Tote im Kandertal Heli touchierte Drahtseilbullet

Schweiz