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Das Image der Schweizer Banken glänzt nicht ganz so wie das Gold in ihren Kellern: 59 Prozent der Schweizer haben gegenüber den Banken eine positive oder sehr positive Einstellung, 15 Prozent sehen sie eher oder sehr negativ. Das verkündet eine Studie, die die Schweizerische Bankiervereinigung bezahlte.
Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass die Finanzindustrie die wichtigste Wirtschaftsbranche der Schweiz ist. Für diese Branche legen sich die Schweizer auch gerne ins Zeug: 79 Prozent wollen das Bankgeheimnis beibehalten, das ist nur ein Prozent weniger als im Vorjahr. 73 Prozent erwarten aber auch, dass der Druck aus dem Ausland auf das Bankgeheimnis eher zunehmen wird. Drei von vier Befragten wollen diesem Drängen auf keinen Fall nachgeben.
Neu wurden die gut 1000 Personen auch nach der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Banken befragt. Mit dem Resultat, dass 78 Prozent den Finanzplatz als mindestens gleich gut wie die Konkurrenz im Ausland einstuften.
Einen Rüffel kassieren die Geldinstitute aber auch: Für ihr Engagement gegen Geldwäscherei und Diktatorengelder gibts keine Bestnoten. Eine Mehrheit von 52 Prozent sagte, dass die getroffenen Massnahmen nicht genügten.