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Die Zahl ist gigantisch: Waren im Wert von 1 Milliarde Franken sind zwischen Juni 2007 und Juni 2008 aus Schweizer Geschäften verschwunden. Geklaut, von Kunden und Mitarbeitern.
Und das sind die Spitzenreiter, die gerne mal unter dem Pullover oder in der Handtasche verschwinden: Weine, Spirituosen und Kosmetika. Eingesteckt werden aber auch Parfums, Kleider, Lebensmittel, DVD und Rasierklingen.
Das berichtet die «Schweizerische Gewerbezeitung» unter Berufung auf das jüngste Globale Diebstahlbarometer des Centre for Retail Research in Nottingham. Die Studie beruht auf der Befragung von 920 der grössten Einzelhändler in 36 Ländern, wie der Website des Centres zu entnehmen ist.
In der Schweiz werden laut «Gewerbezeitung» 46,8 Prozent der Diebstähle von Kunden und 30,6 Prozent von Mitarbeitern begangen. 5,7 Prozent der Verluste werden durch Lieferanten und 16,7 Prozent durch interne Fehler verursacht. Die Palette der Täter reicht von Gelegenheitsdieben bis hin zu organisierten Kriminellen. (SDA/num)