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Wodka ist in, aber Cognac ist out: Das ist eins der zentralen Ergebnisse aus dem Brennjahr 2004/05. In der Sprache der Statistik: Wodka-Importe plus 22 Prozent, Einfuhr von Cognac minus 39 Prozent. Eine gesicherte Erkenntnis zu dieser Entwicklung hat die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV), Bern, aber nicht.
Positiv zum ersten:
«Zentral aus unserer Sicht ist, dass der Gesamtkonsum seit 2002 zurückgeht», sagte Serge Meyer von der EAV gegenüber Blick Online. «Und dies trotz der Einheitssteuer seit 1999.»
Diese Steuer verbilligt die Importe, und die stiegen deswegen spontan an – aber zum Glück eben nur bis 2002.
Positiv zum zweiten:
Der anhaltende Rückgang beim Konsum von so genannten Alcopops führte dazu, dass sich auch deren Importmenge erneut massiv – um 46 Prozent – verringerte.
Negativ zum ersten:
Im internationalen Vergleich gilt der Konsum von Alkohol in der Schweiz trotz rückläufigem Trend bei den Alcopops und der neuen 0,5-Promille-Grenze im Strassenverkehr als hoch. Im Vergleich zum Jahr 1998, als der WTO-konforme Einheitssteuersatz für inländische und importierte Produkte eingeführt wurde, lag er im letzten Jahr um rund 14 Prozent höher.
Negativ zum zweiten:
Als besonders gefährlich beurteilt die EAV ein Konsummuster, das sich auch in der jüngsten Vergangenheit weiter ausgebreitet habe: Das Rauschtrinken bei Jugendlichen.