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Jennifer Aniston und Owen Wilson haben es getan. Sie assen Hundefutter. Bei «Wetten dass..?», zur Belustigung des Publikums. Beide verzogen vor Ekel das Gesicht. Weniger lustig ist die neue Studie der Beratungsfirma Boston Consulting Schweiz. Die Resultate zeigen: In der gegenwärtigen Krise steigt der Absatz bei Tiernahrung. Grund ist nicht etwa die Tierliebe der Schweizer. «Die Menschen steigen selber auf Tierkost um, wegen ihrer knappen Budgets», sagte Elmar Wiederin heute gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Besonders beliebt scheint Hundefutter – hier steigen die Umsätze markant.
Nicht giftig, aber ungesund
Hundefutter auf dem Teller mag eklig sein, schädlich für Menschen ist es nicht, teilt Migros auf Anfrage von «Blick am Abend» mit.
«Wir testen unser Hundefutter natürlich nur an Hunden, nicht an Menschen. Aber in unserem Hundefutter hat es sicher nichts Giftiges, denn was einem Hund schaden würde, wäre auch für einen Menschen schädlich», sagt Migros-Sprecherin Martina Bosshard.
Hundefutter tut Menschen aber dennoch nicht gut, sagt Ernährungsberaterin Andrea Schmid (siehe Nachgefragt). In der Krise sind günstige Lebensmittel beliebt. Gemäss Studie steigt etwa der Absatz von Fertigsuppen – ebenfalls als Ersatzprodukt, um das Portemonnaie zu schonen.
Billiges Fleisch: Die Krise beeinflusst den Absatz von Hundefutter.- Keystone