Krieg in Syrien Schweiz will Flüchtlings-Kontigent aufnehmen

BERN - Das UNHCR hat die Schweiz angefragt, ob diese bereit wäre 40 syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Dies berichtet «10 vor 10».

  • Publiziert: 17.09.2012
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Syrische Flüchtlinge in der türkischen Provinz Hatay (Archiv)

(Keystone)
play Bundesrätin Simonetta Sommaruga pocht auf die Schutzbedürftigkeit vieler Asylbewerber (Archiv) (Keystone)

Die Lage in Syrien wird immer prekärer. Erst heute hat die UNO einen neuen Bericht zur Menschenrechtslage im Land im nahen Osten veröffentlicht.

Die Bilanz: Kriegsverbrechen, schwere Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dazu zählen Morde, Massenhinrichtungen, Folter, sexuelle Gewalt und Verletzungen der Kinderrechte.

Unmenschliche Bedingungen für die Zivilbevölkerung. Deshalb hat das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) die Schweiz gebeten, ein Kontingent von 40 syrischen Flüchtlingen aufzunehmen. Das Bundesamt für Migration überprüft diese Anfrage zur Zeit.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga gibt sich gegenüber «10 vor 10» optimistisch: «Ich bin überzeugt, dass die Schweiz sehr sensibilisiert ist für die Situation in Syrien. Die Leute dort sind in äusserster Not. Und für diese kleine Anzahl von 40 Leuten hat es in der Schweiz Platz. Das wird die Schweizer Bevölkerung akzeptieren.» (dra)

Beliebteste Kommentare

  • Paul  de Chésard
    Ich akzeptiere auch mehr dieser Flüchtlinge, wenn endlich die Scheinflüchtlinge, Scheinasylanten, die nur aus wirtschaftlichen Gründen hier sind und sich zum Teil auch kriminellen Aktivitäten widmen, zu gunsten derer, die wirklich Hilfe benötigen, endlich rasch, unbürokratisch ausgeschafft werden !!! Frau Sommaruga, es liegt an ihnen Platz im Boot zu schaffen, für welche es wirklich dringend nötig haben und den Rest endlich rasch auszuweisen !!!
  • Rolf  Hess , Münchenbuchsee
    Genau für solche Flüchtlinge ist unsere Hilfe und das Asylwesen gedacht. Dazu begleitend das UNHCR finanziell unterstützen, damit die Leute in der Gegend bleiben können, Nahrung und Wasser haben, bis sie nach dem Ende des Krieges wieder zurück in ihre Heimat können. Alles andere, was unter Asyl läuft, ist Einkauf von Problemen, die viele reich machen und Wirtschaftsflüchtlinge produzieren.

Alle Kommentare (7)

  • Walter  Portmann
    Wann hört das endlich auf. Ueberall auf der Welt wird Krieg geführt oder sonst wie gesponnen und dann sollen immer wir helfen, Leute aufnehmen, etc.
    Bin nicht der Meinung, dass wir immer und überall helfen müssen.
    Kein Verständnis mehr dafür.
  • Hans  Blumer
    Auf diesem Bild sind Frauen und Kinder zu sehen. Bei uns kommen aber nur Männer an. Wo sind die Frauen und Kinder, die scheinen nirgenwo anzukommen. Wo sind die echten Flüchtlinge Frau Somaruga?
  • Hans  Berner , Bern
    Einmal mehr ttitt sie den Vokswillen mit Füssen. Es ist endgültig genug jetzt.
    • Pierre  Graf
      Ich bin überzeugt, dass Flüchtlinge aus Syrien unsere Hilfe dringend brauchen. Aber wie andere Kommentatoren bin ich der Meinung, dass man jetzt alle Scheinflüchtlinge wegweisen muss, um Platz zu schaffen, für die es nötig ist sich einzusetzen. Mit der Flüchtlingsindustrie sollte man aufräumen und die Schweizer und Schweizerinnen aufrufen, nichts zu spenden; denn das Gespendete geht ja doch nicht dahin wo es sollte.
      • 18.09.2012
      • als Kommentar auf Hans  Berner , Bern
      • 63
      • 7
  • Sonja  Menzi , Rüti
    Frau Sommaruga scheint das Schweizer Volk für total blöd zu halten. 40 Flichtlinge? Eher meint sie wohl 40000.
    Eine Total Verarschung gegenüber dem Volk.
    Aber es gäbe da eine Lösung:
    Frau Sommuaruga und ihre Gleichgesinnten Linken sollen doch jeder einen Flüchtling bei sich zu Hause aufnehmen. Wenn 40 ja nicht viel sind, ist einer ein Pappenstiel!
  • Paul  de Chésard
    Ich akzeptiere auch mehr dieser Flüchtlinge, wenn endlich die Scheinflüchtlinge, Scheinasylanten, die nur aus wirtschaftlichen Gründen hier sind und sich zum Teil auch kriminellen Aktivitäten widmen, zu gunsten derer, die wirklich Hilfe benötigen, endlich rasch, unbürokratisch ausgeschafft werden !!! Frau Sommaruga, es liegt an ihnen Platz im Boot zu schaffen, für welche es wirklich dringend nötig haben und den Rest endlich rasch auszuweisen !!!
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