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Das hat die Humanitäre Hilfe des Bundes heute entschieden. Das Expertenteam wird am Sonntagabend in Brasilien eintreffen und sich am Montagmorgen unter anderem nach Nova Friburgo begeben, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte.
Die Schweiz pflege seit jeher enge Kontakte zu dieser Stadt, die im Jahr 1819 von Auswanderern aus der Schweiz gegründet worden war. Vor Ort werden die Experten die Lage beurteilen und die dringendsten Bedürfnisse abklären. Mittelfristig wird geprüft, ob sich die Schweiz bei der Katastrophenprävention engagieren könnte.
Dem Schweizer Generalkonsulat in Rio de Janeiro sind nach Angaben des EDA bisher keine Schweizer Opfer der Unwetterkatastrophe bekannt. In der betroffenen Region seien insgesamt 206 Schweizer Bürger (mehrheitlich Doppelbürger) registriert.
Die Kontaktaufnahme mit der Schweizer Gemeinschaft gestalte sich sehr schwierig, da die Kommunikationslinien ins Katastrophengebiet unterbrochen seien.
Angesichts der Überschwemmungen und Erdrutsche der letzten Tage in Brasilien sprach Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey den Angehörigen der Opfer und den brasilianischen Behörden im Namen der Schweiz ihr tiefstes Beileid und ihr herzliches Mitgefühl aus. (SDA)
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