Schweinegrippe: Wieder grünes Licht für Mexiko-Reisen
BERN – Die Schweizer dürfen wieder reisen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hebt die Warnung für Mexiko auf. Diese sei nicht mehr nötig, das Virus habe sich eh schon ausgebreitet.
Aktualisiert um 18:22 | 12.05.2009
Es scheine sich zu bestätigen, dass sich das Virus zwar sehr leicht übertrage, beim überwiegenden Teil der Betroffenen aber einen milden Verlauf nehme, erklärte BAG-Direktor Thomas Zeltner. Der Versuch, die Ausbreitung des Virus auf einzelne Länder einzuschränken, sei nicht geglückt.
Mehr Infizierte, aber milder Verlauf
«Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass die Fallzahlen noch zunehmen könnten», sagte Zeltner. Mit dem Verzicht auf Reisen nach Mexiko kann dies jedoch nicht verhindert werden. Deshalb hebt das BAG die Warnung auf, die Ende April erlassen worden waren.
Gleichzeitig wies Zeltner aber darauf hin, dass Mexiko-Reisende vor Ort unbedingt die Anweisungen der lokalen Behörden befolgen müssen. Zudem sollten sich Mexiko-Reisende, die bei ihrer Rückkehr an Grippe-Symptomen litten, umgehend bei ihrem Arzt melden.
Mittlerweile mehr Schweinegrippe-Infizierte in den USA
Sollte sich in diesen Fällen eine Infizierung mit dem Virus bestätigen, würden die Betroffenen und ihre Angehörigen unter Quarantäne gestellt. Diese Empfehlung gelte auch für Reisende aus den USA und Kanada. Die USA haben gemäss der neusten WHO-Statistik bei den Fallzahlen Mexiko überholt. Auf Rang drei folgt Kanada.
Zeltner rechnet wegen der Ausweitung dieser Empfehlung auf die USA und Kanada damit, dass in der Schweiz die Zahl der Verdachtsfälle in den nächsten Tagen zunehmen könnte. Bislang wurden hierzulande 81 Verdachtsfälle gemeldet. Nur in einem Fall wurde der Verdacht zur Gewissheit. Vier Fälle sind noch in Abklärung. (SDA)
Mehr Infizierte, aber milder Verlauf
«Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass die Fallzahlen noch zunehmen könnten», sagte Zeltner. Mit dem Verzicht auf Reisen nach Mexiko kann dies jedoch nicht verhindert werden. Deshalb hebt das BAG die Warnung auf, die Ende April erlassen worden waren.
Gleichzeitig wies Zeltner aber darauf hin, dass Mexiko-Reisende vor Ort unbedingt die Anweisungen der lokalen Behörden befolgen müssen. Zudem sollten sich Mexiko-Reisende, die bei ihrer Rückkehr an Grippe-Symptomen litten, umgehend bei ihrem Arzt melden.
Mittlerweile mehr Schweinegrippe-Infizierte in den USA
Sollte sich in diesen Fällen eine Infizierung mit dem Virus bestätigen, würden die Betroffenen und ihre Angehörigen unter Quarantäne gestellt. Diese Empfehlung gelte auch für Reisende aus den USA und Kanada. Die USA haben gemäss der neusten WHO-Statistik bei den Fallzahlen Mexiko überholt. Auf Rang drei folgt Kanada.
Zeltner rechnet wegen der Ausweitung dieser Empfehlung auf die USA und Kanada damit, dass in der Schweiz die Zahl der Verdachtsfälle in den nächsten Tagen zunehmen könnte. Bislang wurden hierzulande 81 Verdachtsfälle gemeldet. Nur in einem Fall wurde der Verdacht zur Gewissheit. Vier Fälle sind noch in Abklärung. (SDA)
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