Schweinegrippe Impfung gefährlicher als Virus?

BERN – Die neuesten Zahlen sind nicht gerade beruhigend. Bereits kam es nach der Schweinegrippe-Impfung zu 72 schwerwiegenden Fällen.

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Vor rund drei Wochen hat das grossangelegte Impfen gegen die Schweinegrippe begonnen. Wie die heute Nachmittag veröffentlichten neusten Zahlen des Heilmittelinstituts Swissmedic aufzeigen, ist das Pieksen doch nicht so harmlos wie von den Gesundheitsbehörden und Ärzten dargestellt.

Bereits meldeten die Mediziner 197 Vorfälle bei der Schweinegrippe-Impfung. Die Zahlen der unerwünschten Nebenwirkungen im Detail:

  • 44 Meldungen mit schwerwiegenden und erwarteten Reaktionen
  • 28 Meldungen mit schwerwiegenden und unerwarteten Reaktionen
  • 5 Meldungen bei Schwangeren
  • 42 Meldungen mit laufenden Rückfragen (Nebenwirkungen noch nicht definiert)

Die als nicht schwerwiegend eingestuften Reaktionen sind hier nicht separat aufgelistet. Sie sind aber in den insgesamt gemeldeten Fällen enthalten.

Die schwerwiegenden erwarteten Fälle betreffen vor allem starke Allergie-Reaktionen. Beim Impfstoff Pandemrix und Focteria besteht Gefahr bei Patienten mit einer Eiweiss-Allergie, bei Celtura haben Patienten mit Tierhaar-Allergie unerwünschte Reaktionen zu befürchten.

Zwei Schwangere haben nach der Impfung ihr Kind verloren. In einem Fall ist ein Zusammenhang des Kindstodes mit der Impfung eher unwahrscheinlich. Im zweiten Fall klärt Swissmedic die Ursache noch ab.

Aufhorchen lässt die Zunahme der unerwarteten schwerwiegenden Reaktionen auf den Pieks. Ihre Zahl hat sich seit der letzten Erhebung vom 21. November mehr als verdoppelt.

Die von Swissmedic veröffentlichten Zahlen sind nur die Spitze des Eisberges. Denn gemeldet werden nur Vorfälle, die gewisse Kriterien erfüllen.

Wie hoch die Gesamtzahl der Fälle mit unerwünschten Nebenwirkungen wirklich ist, können weder Swissmedic noch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagen. Publiziert am 03.12.2009 | Aktualisiert am 14.01.2012
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25 Kommentare
  •   03.12.2009
    Eigentlich sollten wir uns am alten Gesundheits-System Chinas orientierrn. Damals verdienten die Ärzte umso mehr, je gesünder das Volk war. Damals hatte eben Gesundheit einen höheren Stellenwert als Geld, damals! Heute wird uns eingetrichtert, wir würden krank werden, wenn...Nutzniesser aber sind nicht die Menschen, die im guten Gleauben jenen vertrauen, denen es nur wieder ums Geld geht.
  •   03.12.2009
    Nun sind wir so weit, man kann sich gegen Volksverdummung impfen lassen.
    leider kostet die Spritze Fr15267.- erhältlich direkt vom Bundesrat!
  •   03.12.2009
    logisch ist die impfung schädlicher, als die grippe selber. man sollte sich halt zuerst informieren, bevor man sich etwas in den körper spritzt...
    mir tun die kinder leid, die leider meistens nicht über ihren körper bestimmen können..
  •   03.12.2009
    @Hernandez Cris, und Sie sollten sich in Sachen Rechtschreibung einiges nachholen!!
  •   03.12.2009
    Und an alle die glauben die Impfung sei kostenlos: Die Preise werden ja einfach in höhere Krankenkassen Prämien abgewälzt. Es wird schon geschaut, dass jeder ausser der KUNDE, den grossen Reibach macht. Schlimm, dass es nur noch um Kohle geht!