Brexit-Wahlkampf Mörder von Jo Cox zu lebenslanger Haft verurteilt

Die Labour-Politikerin Jo Cox (41) wurde am 16. Juni auf offener Strasse angegriffen und starb wenig später an den Verletzungen. Der Täter wurde nun vom Londoner Gericht wegen Mordes verurteilt.

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Blumen im Gedenken an die getötete Jo Cox in London. WILL OLIVER

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Fünf Monate nach der Ermordung der britischen Abgeordneten und Brexit-Gegnerin Jo Cox hat das Londoner Strafgericht ein Urteil gesprochen: Es verurteilte den 53-jährigen arbeitslosen Angeklagten wegen Mordes.

Die zwölf Geschworenen einigten sich am Mittwoch bereits nach knapp zweistündiger Beratung. Das Strafmass wird erst später bekanntgegeben.

Die 41-jährige Cox war am 16. Juni wenige Tage vor dem EU-Referendum zum Brexit in ihrem nordenglischen Wahlbezirk in der Nähe von Leeds bei einem Attentat auf offener Strasse lebensgefährlich verletzt worden.

Das Gericht hatte die Tat vor Prozessbeginn als möglicherweise politisch motiviert eingestuft. Die Parlamentarierin hatte sich für einen Verbleib des Landes in der EU und für die Rechte von Flüchtlingen eingesetzt. «Britain First» («Grossbritannien zuerst») soll der Angeklagte gerufen haben, als er vor einem Restaurant auf Cox schoss und einstach. (SDA/kra)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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1 Kommentare
  • Thomas  Hager aus Luzern
    23.11.2016
    Das ist ein Widerspruch, oder ist lebenslänglich relativ?
    Was war nun das Motiv oder wird das absichtlich nicht bekanngegeben? Und wenn ja aus welchem Grund?