Schubser auf der Flucht Unbekannter stösst Rentner (85) vor den Zug

AFFOLTERN AM ALBIS - ZH - Ein einfahrender Zug hat heute am frühen Nachmittag am Bahnhof Affoltern am Albis ZH einen 85-jähriger Rentner erfasst. Der Mann wurde schwer verletzt. Ein Passantin meldete, dass ein junger Mann das Opfer geschubst hatte - die Polizei fahndet.

Hier soll der ältere Mann geschubst worden sein: Bahnhof Affoltern am Albis. play

Hier soll der ältere Mann geschubst worden sein: Bahnhof Affoltern am Albis.

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Ein Unbekannter hat heute am frühen Nachmittag am Bahnhof Affoltern am Albis einen 85-Jährigen vor eine einfahrende S-Bahn gestossen. Der Mann geriet unter den Zug und wurde schwer verletzt.

Eine Passantin hatte den Vorfall gegen 13.45 Uhr der Polizei gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein junger Mann den Betagten im Bereich des Bahnhofplatzes neben dem Gleis 1 auf dem Perron geschubst, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Der Mann sei seitlich an die einfahrende S5 in Richtung Zug geprallt und schliesslich unter den Zug geraten.

Die auf Gewaltdelikte spezialisierte Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich und die Kantonspolizei untersuchen den Fall. Der Mann, der das Opfer gestossen haben soll, soll sich laut Zeugen sofort vom Bahnhof entfernt haben. Bei der Fahndung setzte die Polizei auch einen Helikopter ein.

Ebenfalls vor Ort waren das Forensische Institut Zürich FOR, die Gemeindepolizei Affoltern am Albis, Funktionäre der SBB und die Transportpolizei sowie für die Verkehrsregelung die Feuerwehr Affoltern am Albis. Ein Care-Team kümmerte sich um die Passanten. (SDA/gr)

Publiziert am 21.03.2016 | Aktualisiert am 21.03.2016
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37 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    22.03.2016
    Es gibt Tage wo ich mir die Einführung von Höchststrafen wünsche. Leider ist das nur ein Traum. Wir freuen uns darauf, einen weiteren Härtefall sozial zu integrieren mit Kosten zu 600 Franken pro Tag. Währenddessen verhungern alte Leute in den Pflegeheimen buchstäblich, weil das Personal fehlt, um die Bewohner beim Essen zu betreuen. Das sind die Leute, die diese Schweiz zu dem gemacht haben, was sie ist, die ihr Leben lang Steuern bezahlt haben und wir sind zu schäbig.
    • Horwald  Blattmann 22.03.2016
      Herr Brechbühl, sie haben wohl noch nicht gecheckt, dass es eine Überalterung in der Bevölkerung gibt und immer seltener Schweizer die Pflegeberufe ausüben wollen, obwohl diese gut bezahlt sind! Ist halt schon unter dem Niveau von vielen Schweizer, alte Leute zu waschen, zu pflegen und deren Kot wegzumachen...
    • Bernd  Matzgen 22.03.2016
      In unseren Heimen ist schon mal jemand verhungert? Das höre ich aber zum ersten mal.
  • Konrad  Stoll aus Buengkan
    22.03.2016
    Und genau deshalb brauchen wir viel mehr Überwachungskameras, der Datenschützer soll mal in pension gehen. Bei uns in Thailand hats an jeder Ecke so ein Ding, die Polizei findet dadurch aber in kürzester Zeit solche Verbrecher.
  • Benno  Schoenholzer aus Yang Talad
    22.03.2016
    Er hat nichts zu befürchten! Die Justiz spricht ihn frei, weil er es im Affekt gemacht hat!! Ohne Absicht!! So laeuft das in der Schweiz!!
  • Marcus  Bregenzer aus Uster
    21.03.2016
    Ich spreche der Familie des betagten Mannes mein Beileid aus und wünsche Ihnen viel Kraft in kommender Zeit. In was für einer psychotischen Welt leben wir hier? Nur Agression und Gewalt. Ich kenne zwar den Bahnhof Affoltern a. A. nicht, gehe jetzt aber mal schwer davon aus, dass die Perrons ebenfalls wie bei uns Kamera überwacht sind. Daher bitte ich die SBB und Medien so schnell wie möglich ein vorhandenes Foto des Täters zu veröffendlichen damit man ihn fassen kann.
  • Oli  Kaspar 21.03.2016
    Unglaublich was es für feige Menschen gibt!
    Nicht nur im Umgang untereinander auch gegen Tiere die sich nicht wehren können!