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Lange haben wir auf ihn gewartet: den Hochsommer. Jetzt ist er endlich da. «Bis am Freitag ist das Wetter genial», sagt Peter Wick von Meteonews. «Das Thermometer steigt heute und morgen auf etwa 29 Grad, am Donnerstag und Freitag wirds über 30 Grad. Es kann einige Gewitter geben in den Alpen und am Abend. Aber sonst ist es ein Sommer, wie man ihn sich wünscht.»

Auch die warme Jacke kann man wieder zu Hause lassen. «In den letzten Tagen war die Luft sehr kühl und trocken, deshalb wars in der Nacht und am Morgen immer so kalt. Das wird in den nächsten Tagen besser. Dann kann man abends wieder länger draussen sitzen, ohne zu frieren.»

Bikini-Ausverkauf läuft auf Hochtouren

Sommer bedeutet auch Bikini-Schaulaufen in den Freibädern und an den Seen. Deshalb freut sich auch Sabina Furler, Geschäftsführerin bei Beldona, über das schöne Wetter: «Wir rechnen damit, dass noch einige Leute die Beldona-Filialen stürmen werden. Der Vorteil des späten Sommers ist, dass wir noch eine vielfältige Auswahl an wunderschönen Bikinis haben.»

Der hiesige Sommer vermieste Beldona das Geschäft. «Die Monate April und Mai waren sehr schwierig. Aber jetzt läuft der Ausverkauf auf Hochtouren. Viele Bikinis sind zu einem Schnäppchenpreis zu haben», sagt Furler.

Wie wird das Wetter am 1. August?

Nur am Samstag ist es aber erst einmal vorbei mit dem heiteren Sonnenschein. «Gewitter ziehen auf und es kühlt wieder ab.» Pünktlich zum Wochenende regnet es also wieder. «Es ist gemein, dass es unter der Woche schön ist und am Wochenende ist das Wetter wieder schrecklich. Aber deshalb sollte man die nächsten vier Tage unbedingt geniessen», so der Tipp vom Wetterexperten.

Eine Prognose für den 1. August wagt Wick allerdings noch nicht. «Das ist noch zu weit weg.»

«Serotonin sorgt für Glücksgefühle», erklärt Angelika Grätz (Medizinmeteorologin)

Endlich Sommer! Wieso tut uns die Sonne so gut?

Wir sind natürlich hoch­erfreut, dass wir endlich schönes Wetter haben. Von der Psyche her geht es uns daher sicher besser. Die Helligkeit wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Das Wetter hat Einfluss auf das vegetative Nervensystem. Dieses wiederum wirkt sich auf das Hormonregelsystem aus. Serotonin wird ausgeschüttet, wir sind glücklich.
 

Aber wenns dann zu heiss ist, jammern wir wieder. Warum?

Im Moment gehts noch. Morgens ist es angenehm kühl, am Nachmittag schön warm. Wenn es noch heisser wird, jammern wir, weil sich der Körper mehr anstrengen muss als bei kühleren Temperaturen. Vor allem untrainierte und ältere Menschen können dann Herzkreislaufprobleme bekommen.
 

Wie können wir dem entgegenwirken?

Trinken ist natürlich ganz wichtig, damit man schwitzt. Aber vielen Menschen ist es unangenehm zu schwitzen. Dabei ist Schwitzen positiv. Das ist eine Einstellung, die wir ändern  müssen. Natürlich sollte man auch nicht an der prallen Sonne Sport treiben. Auch trainierte Menschen sollten Siesta an einem schattigen Plätzchen machen. (kab)

Alle Kommentare (2)

  • Emmanuel  Mindanao
    Wollt ihr Waldbrände, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Erdrutsche und andere Naturkatastrophen wie sie in den Tropen oder in Südeuropa gang und gäbe sind? Hört mal auf zu jammern. Mit 20° C grad haben wir sicher kein schlechter Sommer. Ich bin froh, dass es am Abend abkühlt. Dann ist wenigstens Ruhe nach 22 Uhr und die Leute gröhlen nicht auf dem Balkonen herum. Es gibt Leute die arbeiten gehen müssen und keine Zeit für den Bikini oder Grill-Freinächte haben. Schwitzend im Büro und im Bett wach, liegend in der eigenen Schweisspfütze, kann ich dem Hochsommer nichts abgewinnen. Geht mal in die Tropen und fragt mal die Leute wie sehr sie sich nach vier Jahrezeiten und einem milden Klima wie bei uns sehnen. Abgesehen vom Wassermangel und dem unfruchtbaren, verbrannten Boden. Wenns Euch zu kalt ist hier dann wandert doch aus oder geht ins Solarium.
    • 25.07.2012
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  • Michel  Falk , Frick , via Facebook
    Jubel wegen 4 Tagen heiss und schön ???? Die Ansprüche an den Sommer werden auch immer weniger. Habe jetzt meine Garderobe auf 2 Kleidungsstücke reduziert. Wintermantel und Badehosen. Mehr brauchts anscheinend nicht mehr.
    • 25.07.2012
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