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Samuel Schmid schreitet auf dem Flughafen von Prishtina eine Swisscoy-Ehrengarde ab. (Keystone)
Samuel Schmid feuerte heute aus der Ferne eine scharfe Salve ab: Bei einem Besuch bei Swisscoy-Soldaten im Kosovo warf er den «gewissen Schweizer Medien» vor, sie berichteten teilweise «inkompetent – ja sogar mit bösem Willen».
Diese Berichterstattung sei falsch. Die Armee mache einen «Super-Job» in der Schweiz ebenso wie im Kosovo, nahm Schmid im Camp «Casablanca» bei Suva Reka seine Truppen in Schutz.
Welch gute Arbeit die Schweizer Armee im Kosovo leiste, habe ihm soeben KFOR-Kommandant Giuseppe Emilio Gay bestätigt. Der Verteidigungsminister war vor dem Truppenbesuch mit dem italienischen Generalleutnant zusammengetroffen, der die gute Zusammenarbeit mit der Swisscoy gelobt habe.
Derzeit sind 208 Schweizer Soldaten im Kosovo stationiert. Gay bat die Schweiz um mehr Helikopter für die Kosovo-Friedenstruppen (KFOR), der die Swisscoy angehört.
Mehr Schweizer Soldaten brauche es dagegen nicht, erklärte Gay gegenüber Schmid. Was hingegen fehle, seien Helikopter.
Schmid wiederum bedauerte vor den Soldaten erneut, dass das Parlament beim Rüstungsprogramm 2004 den Kauf von zwei Transportflugzeugen abgelehnt habe, welche bei Friedenseinsätzen der Armee gute Dienste leisten könnten.
Er habe jedoch aus dem Parlament jüngst «Signale» erhalten, die auf einen Meinungsumschwung innerhalb der Räte im Bezug auf die Transportflugzeuge deuteten, sagte Schmid weiter. (SDA/hhs)