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Mobilfunkstudien hängen offensichtlich vom Geldgeber ab. So berichten allein von der Industrie finanzierte Studien seltener über mögliche negative Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung, als Studien, die von der öffentlichen Hand finanziert sind. Dies geht aus einer Untersuchung der Universität Bern hervor, die heute vorgestellt wurde.
Die Autoren der Universität Bern halten fest, dass eine Beeinträchtigung der Gesundheit durch Mobilfunkstrahlung nicht nachgewiesen sei. Es sei aber bedenklich, wenn Unterschiede in den Studienresultaten auf die Finanzierungsart zurückzuführen seien und nicht mit der wissenschaftlichen Methodik erklärt werden könnten.
Laut Universität Bern zeigte sich, dass die öffentlich finanzierten Untersuchungen viel öfter über Effekte der Mobilfunkstrahlung berichteten als die rein privat finanzierten. Die höchste Qualität wiesen die gemischt finanzierten Studien auf, denn sie berichteten über solche Effekte gleich häufig wie öffentlich finanzierte Berichte.
Bei von der Industrie finanzierten Studien müssten deshalb die Rahmenbedingungen so gesichert werden, dass ein Einfluss der Geldgeber ausgeschlossen werden könne, wird Mitautor Professor Matthias Egger zitiert. Die Berner-Untersuchung wurde übrigens mit Mitteln des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern finanziert.
Diese Strahlen sollen nicht schädlich sein. Doch wie beeinflusst sind die Studien über die Strahlen eigentlich?- Keystone