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Seit Anfang Jahr steht Postchef Gygi der SBB als Verwaltungsratspräsident vor. Jetzt hat er sich erstmals zu den angekündigten Tariferhöhungen zu Wort gemeldet: «Die SBB haben ihr Angebot verbessert und ausgebaut», sagt Gygy zu «Sonntag».
Es werde aber schwierig sein, eine Preiserhöhung bei der jetzigen politischen und konjunkturellen Lage durchzuführen. Verkehrsminister Moritz Leuenberger hatte unlängst vor einer Erhöhung gewarnt.
Gygi über die Post
Ulrich Gygi äusserte sich auch zur Bilanz der Schweizerischen Post, der er ebenfalls als CEO vorsteht.
Die Schweizerische Post schliesst ihr Geschäftsjahr 2008 mit «deutlich mehr» als 500 Millionen Franken Gewinn, aber unter dem Ergebnis vom Vorjahr ab. Dies erklärt Post-Chef Ulrich Gygi. Für 2009 soll der Gewinn wegen der Konjunktur nochmals zurückgehen.
Gygi über die Billag
Auch zur Kontroverse um die Billag äusserte sich Gygi. Die Post habe sich ebenfalls um das Inkasso der Radio- und TV-Gebühren beworben, sei aber unterlegen, sagte Gygi. Nun wurde die Post wieder als Alternative ins Spiel gebracht. «Ohne System- und Prozesswechsel wäre die Post wohl kaum günstiger», gibt Gygi zu. (SDA/bih)
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Ulrich Gygi: Wirtschaftslage verhindert Tariferhöhungen. (Lukas Unseld)